Vorstellung: Mein T174-2

  • Hallo liebe Forenmitglieder,

    in diesem Thema möchte ich etwas zu meinem T174-2 Mobilbagger berichten, den ich zusammen mit einem W50 gekauft habe. An beiden Fahrzeugen muss einiges gemacht werden, aber den Bagger will ich vorziehen, um auch schwerere Hebe-Aktionen durchführen zu können, bei denen ich bisher - wenn überhaupt machbar - nur improvisieren konnte. Von außen gibt es rostige Stellen und die Gitter um den Motorraum herum sind fies. Technisch ist das Teil funktionsfähig, was Fahrwerk und Hydraulik betrifft, an die Bremsanlage muss man ran.


    B1.jpg


    In einem ersten Schritt möchte ich am Motor ansetzen, um den Wartungsstau aufzuholen und den Bagger nicht auf Verschleiß zu fahren. Von einigen "tollen" Stellen habe ich Bilder beigefügt. Die Ölleitung zu den Kipphebeln leckt und hat den Motor ziemlich verschmiert. Auch der Keilriemen ist wenig Vertrauen erweckend und wird durch zwei Neue ersetzt werden. Die Kühlung der Zylinder ist angesichts von viel Dreck auf den Lamellen auch fraglich, das muss alles vor einer ernsthaften Nutzung der Maschine angegangen werden.


    B2.jpgB3.jpgB4.jpg

    Angefangen habe ich schon damit, den Ölbadluftfilter zu zerlegen und zu reinigen. Hat jemand hierzu vielleicht einen Tipp, wie man die hartnäckigen Ölablagerungen von der Vliespatrone bekommt? Die Blechteile ließen sich gut mit Benzin auswaschen, aber bei der Fasermatte hat das noch nicht so gut geklappt.

    Ich werde auf jeden Fall an dieser Stelle immer mal wieder berichten, wenn ich Fortschritte erzielen konnte. Angesichts der Aufgabe wird es jedoch ein längeres Projekt werden, bis mal alles am T174 gemacht ist.

    Viele Grüße,
    Ron

  • Hallo

    Ich werde den Siebscheibenfilter erst einmal auswaschen.

    Als nächstes werde ich erst einmal die Undichtigkeiten am Motor lokalisieren und dann abdichten.

    Als nächstes ist die Drehdurchführung dran.


    schönen Feiertag noch

  • Hallo in die Runde

    Jetzt habe die Lenkungsleitung Dicht der Motor ist auch gemacht zumindest die O Ringe der Ventildurchführungen. Jetzt ist die Lagerung der Lenkungspumpe in der Riemenscheibe dran. Nebenbei wird der Kabelbaum noch erneuert.


    Mfg Stephan

  • Abend,


    Beim Steuerschieber reicht es meistens aus, die O-Ringe in den Deckeln zu wechseln.

    Und dafür müsste man ihn eigentlich nicht ausbauen.

    Mit ein paar Brettern geht das aber recht gut, steht auch so in den Rep-Hinweisen.

    Da steht auch, dass man den Steuerschieber mit 2 Leuten ausbauen soll. Geht aber auch allein, dauert dann eben bedeutend länger.

    Man kann zwei Schläuche am Schieber lassen und ihn damit auf die Bretter ablassen.

    Oder man dreht ihn mit zwei Gewindestangen nach oben oder unten.

    Das Teil wiegt ca. 65 kg.

    Bei den Hydraulikleitungen gibt es 1–2 Sachen, die man wissen sollte.

    Das gute Stück ist schätzungsweise um 1980, Nr. irgendwas um 4000 plus/minus.

    Da sollten die Hydraulikleitungen noch nicht direkt an den Steuerschieber geschraubt und überall 20S NW16 Hydraulikschläuche verbaut sein.

    In den späteren Modellen ab –2A und –2B wurden die Hydraulikleitungen ohne die zusätzlichen Rohre angeschlossen.

    Leider haben sie es im Werk bis zum Schluss nicht geschafft, die 22-L-Einschraubstutzen durch 20-S zu ersetzen.

    Stattdessen wurden die 20S-Hydraulikleitungen in die 22L-Verschraubungen gewürgt.


    Viel Spaß weiterhin...



    DSCI0532.JPG


    DSCI0538.JPG


    DSCI0527.JPG