Beiträge von Striegistaler

    Die Geschichte mit den Kolben und den Ringen klingt interessant. Da wüsste ich gern mehr drüber. Ansonsten stimmt schon, dass man allein mit Anpassung der Luftzu- und Abfuhr ne Menge machen kann, weil Kraft eben nicht allein von Kraftstoff, sondern auch von Luftr kommt.
    Im Übrigen kann man das mit dem Turbo nicht ganz so stehen lassen. Die Haltbarkeit ist auch eine Frage des auslegung der Aufladung und der Fahrweise. Immerhin ist ein nachträglich aufgeladener W50 bei der Berlin-Breslau problemlos ins Ziel gekommen.
    Fazit >> es geht, man muss nur wiisen wie. Grundsätzlich ist aber richtig, dass für Turbomotoren andere Kolben verwendet werde sollten. Werden im allgemeinen ja auch. Z.B. hat der L60 Turbo auch andere Kolben als der L60 Sauger.

    Ich hab da eine Vermutung.
    Kontrolliere doch mal, wie weit die Ventilfedern zusammengedrückt sind, wenn das Ventil voll öffnet. Die von Dir beschriebenen Schäden können eigentlich nur daher rühren, dass irgend was kräftig hakt im Ventiltrieb. Im Grunde denke ich, dass Du mit den Stößelstangen ja noch Glück hast, bricht Dir ein Kipphebel, ist das unangenehmer. Abgesehen davon, dass Kipphebel schlecht aus irgendwelchen herumliegenden Teilen nachgebaut werden können.
    Vielleicht hat ja in der Vaergangenheit mal jemand die falschen Federn, mit anderem Durchmesser, oder andere Ventile eingebaut.


    Gruß Striegistaler

    Hallo Leute,


    am kommenden Wochenende findet im Camp4Fun am Nürburgring der letzte Lauf zur Deutschen Truck Trial Meisterschaft statt. Wie ihr wisst, haben wir noch gute Erinnerungen an die Auftaktveranstaltung in diesem Jahr. Den Kopfstand werden wir aber auf jeden Fall nicht mehr zeigen. Wer kommt ist herzlich eingeladen.


    Striegistaler


    PS WERBUNG: ab Ende Oktober wird es unsere Bilder CD mit den spektakulärsten Bildern der Saison 2006 geben. Unkostenbeitrag c.a. 10 Euro

    Hallo Leute,


    am kommenden Wochenende findet im Camp4Fun am Nürburgring der letzte Lauf zur Deutschen Truck Trial Meisterschaft statt. Wie ihr wisst, haben wir noch gute Erinnerungen an die Auftaktveranstaltung in diesem Jahr. Den Kopfstand werden wir aber auf jeden Fall nicht mehr zeigen. Wer kommt ist herzlich eingeladen.


    Striegistaler


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    Da ich mich, schon aus sportlicher Sicht, mit der Leistung des W50 etwas näher beschäftigt habe, möchte ich hier auch mal meinen Senf dazugeben.


    Ersteinmal spricht für mich eigentlich nichts gegen eine Umbau. Im Gegenteil, so ein Umbau hat eigentlich nur Vorteile. Der W50 bleibt, ob mit oder ohne Fremdmotor, immer ein robuster Lastesel, der absolut geländetauglich und wartungsarm ist.
    Der größte Nachteil des W50 sind meinen Meinung nach die niedrige Leistung und die damit verbundene thermische Belastung des Zylinderkopfdichtung, wenn man den Motor an seinen Grenzen fährt.


    Über vieles ist in den vorigen Beiträgen ja schon geschrieben worden. Es gibt mehere Varialten des Umbaus auf einen 6 Zylinder luftgekühten Motor von Deuz oder ähnlichem. Viele dieser Motoren waren als Stationärmotoren im Einsatz, so dass am Motor direkt die Kupplungsglocke verbaut ist und man das originale Getriebe verwenden kann. Verbaut man einen Motor mit Getriebe, gibt es wie schon oben gelesen die Möglichkeit Getriebe+Getriebe, was ich allerdings wegen den damit verbundenen "Lagerspielen" der einzelnen Komponenten für nicht sinnvoll erachte. In dem Fall würde ich dann versuchen eine extra Verteilergetriebe zu verbauen. Gegebenefalls von Iveco, weil das die gleichen Drehrichtungen wie der W50 hat. Das Ganze ist aber eine riesen Bauerei.


    Um den originalen Motor thermisch in den Griff zu bekommen kann mann zusätzlich vor den Kühler einen, oder mehrere Lüfter bauen, um immer genug Kühlung zu haben. Den Originalen Lüfter kann man in dem Fall weglassen, da er auch wieder Leistung kostet wenn er läuft. Das Problem bei der Kühlung ist generell, dass die Lüfter schon laufen müssen, bevor der Motor zu warm wird.


    Natürlich kann man dem originalen Motor auch zusätzliche Leistung entlocken. Verstellung der ESP, des Einspritzzeitpunktes und des Düsendruckes bringen bis zu 150-160 PS.
    Zusätzlich kann mann natürlich auch einen Turbo anbauen um weitere Leistung zu erreichen. Einen Turboanbau sehe ich mir in den nächsten Wochen mal an. Nur ist zu bedenken, dass bei allen Tuningmaßnahmen, die Standfestigkeit des Motors natürlich leiden wird. Zwar sind nach meiner Meinung in der DDR die Fahrzeuge für die Ewigkeit gebaut, doch dass man die Leistuing verdoppelt haben die damaligen Ingenieure sicher nicht gewollt. Und wenn der W50 dann mit Motorschaden 1000de Kilometer von Zuhause weg steht, ist nicht nur guter Rat teuer. Die Frage ist auch weiterhin, ob es sich lohnt für die paar PS mehr eine enorme Erhöhung des Kraftstoffverbrauches in Kauf zu nehmen.


    Wir haben für unseren Trial W50 die Variante 1 gewählt (ESP, Förderbeginn, Düsendruck) weil nach Reglement der Motor dem Original entsprechen muss. Der Kraftstoffverbrauch ist enorm gestiegen. Natürlich ist das für uns im Gelände nicht messbar, aber nach Gefühl ca. 70% mehr.


    Im nächsten Jahr wollen wir mit einer W50 Feuerwehr an der Berlin-Breslau teilnehmen. Da werden wir auf jeden Fall einen Fremdmotor verbauen. Doch diese Projekt läuft erst im Winter an.


    Der oben angefragte Umbau der Achsen hat eigentlich nur Sinn, wenn auch die Leistung des Fahrzeuges höher ist, weil der vierte und fünfte Gang sonst zu viel Pause machen.


    Noch ne Frage am Rande, hat jemand noch ein Differential rumliegen? Unseres hat sich in Brösel aufgelöst. Guckstdu hier>>>www.striegistaler.de

    Das würde ich Dir nicht unbedingt empfehlen. Ich schätze mal dass dem Aufbau weniger passieren würde als dem Unseren, da wir ja nur eine zarte Umrahmung hatten, die leider abbrach. Der GFK Koffer wird das sicher besser wegstecken. Unser Überrollbügel hat im Bereich des Steines eine Verformung, was allerdings für ei 100er hochfestes Rohr schon heftig ist und muss getauscht werden, ich denke mal, bei Dir hätten der Hund auf dem Mittelsit den Kopfe einziehen müssen. Die Beifahrertür ist natürlich verbeult, aber dass kann man ja darauf schieben, dass die Beifaher, order -in, mal weider nicht richtig aufgepasst hat.
    Weiterhin glaube ich, dass das danauch eine gute Gelegenheit wäre, den Koffer wieder auf, bzw. einzuräumen.
    Halte Dich also lieber von Gefällen fern, die Du auch auf allen vieren zu Fuß nicht hochkommst.


    Im Übrigen sind wir bald mit der DTTM in Kallinchen, das ist ja von Dir nicht weit. Wenn Du Lust hast, lass Dich doch mal sehen. Terminplan steht auf meiner Seite.


    Gruß Striegistaler

    Die Trialsaison hat begonnen und wir haben am Nürburgring auch gleich den richtigen Einstand gehabt. Sehr graziös machte unser W50 einen klassische Kopfstand.



    Leider schien es dem Guten dann doch an Kondition zu mangeln, so dass er sich einfach seitlich abrollte.



    Ein großer Stein gebot dem lustigen Treiben dann ein jähes Ende.



    Aber nachdem das gute Stück wieder aufgerichtet war, konnten wir die Fahrt allerdings auch gleich wieder fortsetzen.


    ... und da soll noch einer sagen, die alte Technik würde nix taugen...

    Ja, so geht das. Beim Diesel ist es gerade anders herum, als beim Benziner. Beim Benziner erhöhst Du die Leistung durch verstellen der Zündung in Richtung Vorzündung, was durch das "kliingeln" Motors begrenzt wird. Beim Diesel musst Du eher nachstellen. Je nachdem wie ruhig der Motor noch läuft kann man auch noch mehr Spätzündung geben. Das ist einfach eine Sache des Probierens. Natürlich alles nur bis zu einem gewissen Punkt, dann dreht sich das Ganze um und Du hast "Minus-PS" ;-)

    Die entsprechende PN ist schon an Dich unterwegs.


    Übrigens kannst Du den Boliden im Original am 22.-23.07.06 in Kallinchen persönlich in Augenschein nehmen. Oder Du kommst zu unserer Jahreseinstandsveranstaltung zu Ostern nach Lauchhammer.


    MfG
    Striegistaler