Beiträge von hundundhase

    Hallo zusammen,


    beim durchschauen meiner Bilder vom letzten Jahr habe ich was interressantes gefunden.


    Der Anbaukran war bei unsere Werkstatt orginal dabei, die Ausleger werden vorn am Rahmen mittels Steckbolzen befestigt, für das Seil gibts eine Aufnahme an der hinteren Kofferhalterung. Tragfähigkeit 1,5 Tonnen, Hubhöhe ca. 3 Meter. Es gibt noch einen Ausleger, damit kommt man nochmal 1,5 Meter vom Führerhaus weg, Tragkraft 500 kg und Hubhöhe ca 2 m. Zum Transport wurden die beiden Ausleger links und rechts an der Kofferhalterung in eine dafür vorgesehene Halterung eingesteckt. Die Halter sind dem TÜV zum Opfer geworden.


    Der ursprüngliche Zweck waren wohl Panzermotoren u.ä. rausheben und instandsetzen, aber eine zivile Nutzung ist recht eingeschränkte, der Bewegungsraum muss recht gross sein ( mit Last ca 10 Länge), von Hubhöhe und Ausladung brauchen wir gar nicht erst reden.


    So long Frank

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    Hallo zusammen,


    das Ruckeln kommt nur von den Ballon Reifen, wenn der W 50 länger gestanden hat bilden sich so genannte Standplatten, das heisst die Reifen sind an der Seite auf der sie gestanden haben abgeflacht, wenn die Reifen warm gefahren sind, beulen sich die Reifen von selbst wieder aus.


    Wenn ihr mal drauf achtet, das Ruckeln ändert sich mit zunehmender Geschwindigkeit.


    Verhindern kann man die Geschichte wohl nicht, ausser Reifen wechseln oder auf gebockt abstellen.


    Für uns ist der Reifendruck recht wichtig geworden, der Standplatte bleibt zwar aber bei 5 Bar auf der Hinterachse und 4,5 Bar vorn nimmt das Ruckeln deutlich ab. (ausserdem je höher der Druck hinten , umso grösser der Reifendurchmesser und umso höher die Endgeschwindigkeit)


    So long Frank

    Hallo zusammen



    Die Idee die Lagerung des LAK zu verändern stammt nicht von mir. Der Turbokilla und noch ein anderer Deutz Fahrer haben beim Treffen in Pirna 2002, mit uns darüber philosophiert. Turbokiller hat die Wippe vorn eingebaut, der Andere (Name leider vergessen) befestigt die Wippe an der hinteren Halterung des LAK. Für beide war die eigne Variante natürlich die Bessere.


    Ziel der ganzen Aktion, dem Leiterrahmen des Trägerfahrzeug soviel wie möglich Verwindungsmöglichkeit zu geben. Heißt übertrieben wo jeder Geländewagen schon das Bein hebt, krabbeln wir noch auf allen Vieren weiter. (siehe Rahmenbruchtest)

    Wir haben die Dreipunkthalterung gebaut, weil uns bei einem kleinen Hügel, den wir überqueren wollten, schon die Silentblöcke auseinandergerissen sind. Die Silentblöcke sind gut für Druckbelastung, aber auf Zug reagieren Sie allergisch. (@ Renato, das E-Teil Problem war ein wichtiger Grund für den Umbau)


    Die Dreipunkthalterung ist recht einfach herzustellen, ich habe einen Doppel T
    Träger längs getrennt, mein Schmied hat in seiner Werkstatt 2 gleiche
    Metallplatten 150 x 100 x 20 mit einem 48èr Loch gefertigt und 2
    Metallplatten 150 x 180 x 20 (oder so ähnlich) ebenfalls mit 48èr Loch
    gebaut, die haben wir dann jeweils in die Traverse und auf das halbe Doppel
    T aufgeschweißt, vorher haben wir mit einer 50 Lochkreissäge (ausm Baumarkt)
    noch die Löcher in den langen Teilen vorgebohrt. Schnell noch einen alten
    Stempel aus einem Hydraulik .Zylinder auf 48 mm abgedreht, fertig. (Die 48 mm
    Durchmesser des Bolzen sind sehr übertrieben, aber das war der größte Bohrer den
    der Schmied hatte, denn sicher ist sicher.


    Über einen guten Metallbauer brauche ich sicher nicht lamentieren, je wenige Spiel die Geschichte hat umso besser. Die Passgenauigkeit wurde durch die vorgefertigten Metallplatten erreicht, die auch zur Unterstützung dienen.


    Beim befestigen des halben Doppel T haben wir uns ein wenig Arbeit gemacht,
    ein 20 mm langes Querstück und zwei 20mm starke Unterlagen wurden noch
    verbaut um die Dieselleitungen heile zulassen, über den Schaltdom vom
    Getriebe zu kommen und die vorhandenen Winkel zu nutzen. Die Wippe hat ein
    Bewegungsfreiheit von ca.80 mm pro Seite, das reicht dicke aus.


    Nachteile: Der Koffer kommt in der Summe ca. 70 mm höher (Schwerpunkt usw.),
    das Fahrverhalten wurde schwammiger (haben wir durch 2 Federwegbegrenzer aus
    Gummi die wir als Dämpfer eingebaut haben, wieder behoben) und unser
    Fahrzeug hangt nach dem aufarbeiteten und fetten der Hinterachsfedern recht
    stark nach links (warum, wissen wir auch noch nicht , aber ohne Koffer steht
    das Fahrgestell auch schief, kann also an der Feder liegen)


    Jetzt im Frühjahr wollen wir die Wippe noch mal von vorn nach hinten tauschen und das Fahrverhalten beobachten, Erfahrungsbericht folgt.


    Dem Tüv war der Umbau ziemlich egal, wir haben aber auch nicht gefragt.


    Abschließend bleibt festzustellen, mit dem W50 im Gelände ist unschlagbar, aber unser Ausbau 1 ist mir mittlerweile zu schade um in kaputt zufahren.
    Suche also noch ein Spaß Mobil.


    Die Diskussion ist eröffnet, Fragen beantworte ich gern.


    So long, Frank

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    Mein Beitrag ist nätürlich noch dem alten Thema gewidmet


    @ asdesert


    mit etwas Phantasie schraubt man auch den LAK II auf ein Kipperfahrgestell, der Radstand ist der selbe, nur der Rahmen ist hinter der letzten Federhalterung abgeschnitten mehr braucht der LAK auch nicht, sieht aber bestimmt Scheiss aus und ob der Tüv mitspielt bleibt auch offen


    So long Frank

    Hallo


    Ich habe mir da noch mal Gedanken gemacht, wie du dein Problem angehen kannst.


    Alle Überlegungen sind abhängig, von Substanz des W50 und Wohnwagen, technischen Möglichkeiten (Kran, Schweißgerät, Geld usw.), handwerkliche Fähigkeiten und den Anspruch dem es gerecht werden soll (Provisorien halten am längsten).


    Vorschlag 1: Montier die Pritsche wieder auf den W50 und bau dir 5 Adapter um den Wohnwagen zu befestigen. Am Wohnwagen lässt du alles so wie es ist, baust nur die Räder ab und eine Platte mit den passenden Bohrungen für die Radmuttern und die Achse wieder an, die Platte wird auf eine Grundplatte geschweißt, zwei Knotenbleche dran, gut. Material so um 10 mm sollte reichen. Die Deichsel bekommt ebenfalls ein L-Stück mit Knotenblechen als Befestigung, das L würde ich nur festklemmen oder vorhandene Löcher nutzen. Die verstellbaren Füße am Heck tauschst du gegen eine starre Konstruktion aus. Falls der Wohnwagen Blattfedern hat, austauschen gegen ein starres Profil. Bei Drehstabfederung, einfach den Wohnwagen mit etwas Vorspannung montieren. Die Blecharbeiten kann jeder gute Metallbauer ausführen und berechnen, aber es geht ja nur um eine gute Tonne Gewicht. Ob du die Radkästen und Lücke zwischen Pritsche und Wohnwagen verkleidest bleibt Geschmackssache.


    Vorteile: der Arbeitsaufwand ist recht gering, beide Fahrzeuge bleiben weiter in ihrer ursprünglichen Form nutzbar (gibt der W50 auf, Wohnwagen runter, Räder dran und hintern Kombi gehängt oder du kannst mit der Pritsche über den Winter noch Geld verdienen)


    Nachteile: das Zulassen als Womo wird schwer zu argumentieren sein, aber bei einem Gewicht von 7,49 T bleiben gerade noch 2 Tonne Nutzlast, Lkw werden nach Nutzlast besteuert und versichert (einfach mal beim Finanzamt anrufen und von der Versicherung ein Angebot machen lassen, unser W50 kostet bei einer Jahreszulassung 500 € Steuern und 500 € Versicherung plus Teilkasko)


    Vorschlag 2: je nach finanzieller Ausstattung und Zustand W50 kommst Du besser wenn dir ein LAK II mit Traversen besorgst (schwirren noch etliche im Osten rum, Kosten ca. 800 €), baust eine Teil der Inneneinrichtung aus dem Wohnwagen aus und richtest im LAK ein schönes Wohnzimmer ein. Anregung wie einrichten und warum so und nicht so, in einschlägigen Foren und auf Treffen.


    Vorteile: als Womo 100% problemlos anzumelden, der LAK ist derart stabil, der überlebt noch die nächste Generation auchnoch, wechseln musst du nur nach Bedarf das Trägerfahrzeug, die Aufnahme des LAK entspricht der eines 10 FT Containers, also recht leicht reproduzierbar.


    Nachteil: die Kosten für Erstehen und den Ausbau, Zeitaufwand höher als bei Vorschlag 1, höheres Gewicht ergo mehr Spritverbrauch


    Vorschlag 3: Hilfsrahmen aus der originalen Pritsche bauen, am Wohnwagen alles abflexen was stört und beides verbinden. Über Stärke und Konstruktion vom Hilfsrahmen sprichst du mit einem Metallbauer, der sollte das auch gut zusammen bringen, soll ja auch halten.


    Vorteile: fest Verbindung mit dem W50, also doch Womo, der Wohnwagen lagert beweglich (siehe oben) preiswerter als LAK, bessere Wärmedämmung als LAK


    Nachteile: Montage / Zeitaufwand recht hoch, die Sandwichbauweise von leichten Wohnwagenaußenwänden ist recht anspruchsvoll bei Umbauten (Durchgang o.ä.), bleibt die Optikfrage, der Wohnwagen muss schon recht gut zu den Abmessungen des W50 passen


    Für Vorschlag 4-10, haben wir noch genug Zeit zu philosophieren.


    Aus eigner Erfahrung, der Umbau / Ausbau ist derart zeitaufwendig, das du vorher gut planen musst (oder Vorschlag 1), wir haben über 2 Jahre nur für den Koffer gebraucht und ich würde heute einiges trotzdem anders machen. Ebenfalls sind die Kosten nicht zu unterschätzen, einmal am Wochenende wegfahren und dafür über den Daumen 12000 DM ( Erwerb, Ausbau, Vollgutachten, Steuern, Versicherung fürs 1.Jahr, usw.) bezahlen? Ganz zu schweigen von den laufenden Kosten ( Diesel aus Polen macht 12 € pro 100 km, vom deutschen Sprit rede ich gar nicht erst)


    Soweit erst mal, Abendbrot ist fertig


    Frank

    Hallo zusammen,


    das Thema Zulassung wurde ebenfalls schon öfter erörtert.


    Um den W50 als Womo zuzulassen, brauchst du einen Tisch, ein Stuhl, ein Bett und eine Kochstelle. Ob Du jetzt Sitzbank auch zum Schlafen nimmst ist dem Prüfer egal. Das wäre die ganz einfache Variante, ob der Prüfer jetzt einen festen Einbau der Möbel wünscht und eine fest eingebaute Kochstelle, solltest Du wirklich am besten bei dem Prüfer erfragen, der das Fahrzeug dann auch abnimmt (Namen aufschreiben...).


    Meine KFZ Werkstatt, Subaru Miettchen in Frankfurt (Oder) teilt mit mir das gleiche Hobby (fährt Robur), hat mir den Tipp gegeben, geh zu dem Prüfer der kennt sich aus und sieht die Problematik auch nicht so eng. (das meinte ich mit Werkstatt des Vertrauens)


    Wenn du Personen im Aufbau mitfahren lassen willst, und zwar legal, brauchst den zweiten Ausstieg - siehe Renato -, eine Sprechverbindung vom Aufbau zum Fahrerhaus (unser Tüv wollte eine festeingebaute, also keine Funkgeräte, gibts bei Conrad ein Haustelefon für 30 €, funktioniert mit Batterie, reicht vollig aus) und du brauchst Gurte, es sei denn die Sitzbank ist quer zur Fahrtrichtung eingebaut. Und zu guter Letzt kannst du nur soviel Sitzplatze eintragen lassen wie du Schlafplätze hast.


    Das Ablasten ohne technische Änderungen auf 7,49 Tonnen zgG macht Sinn, spart zum einen Steuern und du kannst eine Menge Gebote und Verbote auf deutschen Strassen umgehen, z.B. Überholen auf der Autobahn.


    Die Sache mit der Gasanlage muss vor dem Vollgutachten erledigt sein, macht jeder Propangasfritze oder Campingladen (ich glaube Sachkundigenprüfung oder so).


    Um auf Nummer sicher zu gehen, hol dir rote Nummerschilder (Autohaus deines Vertrauens), fahr zum Tüv lass das Schmuckstück einmal durchchecken, dann kannst du deine Probleme nach Mängelschein abarbeiten und der Westdeutsche Tüv hat mal wieder einen W50 gesehen. Mit dem Auto im Schlepptau eröffnen sich die Gespräche von allein. Aber fahr vorher nach mal an die Tanke abkärchern, welche Tüv Prüfer macht sich schon gerne dreckig.


    Unterlagen vom Tüv versuch ich mal zu scannen,


    Soweit Frank

    Hallo,
    jaja, das Problem Durchgang zum Fahrerhaus. Darüber wurde in verschieden Foren schon ausführlich diskutiert.


    Das größte Problem was ich sehe, du solltest den Aufbau auf dem Rahmen beweglich befestigen, der Rahmen vom W50 ist recht verwindungsfreudig, das ist auch gut so ( siehe Rahmenbruchtest). Egal ob du Strasse oder Gelände fährst, der Rahmen bewegt sich immer, wenn du jetzt den Aufbau starr befestigst ist die Frage was ist stabiler, Rahmen, Aufbau oder Halterung des Aufbaus. Ich habe von LAK II, gehört die in der Mitte durchgebrochen sind, weil sie starr verschraubt waren.


    Die Befestigung vom LAK II: die hintere Traverse ist starr verschraubt, die vordere lagert auf vier Gummiblöcken, die sollen die Bewegungen des Rahmen ausgleichen, bei zu starker Verwindung reißen sie einfach durch (deshalb haben wir ein sogenannte Dreipunkthalterung gebaut und verbaut)


    Und genau damit beginnen die Problem, das Fahrerhaus und der Aufbau sind unterschiedlich gelagert und bewegen sich unterschiedlich, das heißt du brauchst eine beweglichen Durchgang, z.B. zwei Rahmen auf den Anbau und ans Fahrerhaus geschraubt und mit LKW- Planen Material eine Art Schlauch als Abdichtung gebaut oder eine Lösung ähnlich der Dichtung zwischen zwei Waggons der Bahn, mit einem großen Gummiwulst auf jeder Seite.


    Dem Bastler sind da sicher keine Grenzen gesetzt, aber der Tüv schreibt eine bestimmte Größe als Durchgang vor und optisch muss die Statik vom Fahrerhaus und vom Aufbau auch stimmen. Des weiteren sollte der Durchgang vom Aufbau her gut zu sichern sein, da man das Fahrerhaus beim Verschiffen wohl offen lassen muss und wer hat schon gern wen Seemänner in den eigenen Sachen wühlen.


    Es gibt aber auch Vorteile, in undurchsichtigen Situationen in der Fremde, ist der Rückzug mit dem Fahrzeug ohne ein Verlassen des selbigen möglich (wenn man im Schlaf überrascht wird, usw.) Der Tüv akzeptiert den Durchgang auch als zweite Fluchtmöglichkeit und als Kommunikationsmöglichkeit mit dem Fahrer, wenn du Sitzplätze im Fond eintragen lassen willst.


    Wie immer gilt, geh einfach zum Tüv deine Vertrauens, frag die Prüfer unter welchen Bedingung sie das Ganze zulassen und eintragen. Vielleicht fragst du vorher noch den Autohändler deines Vertrauen, welcher Prüfer für solche ungewöhnlichen Projekt der Beste ist. Das spart ne Menge Zeit, Geld und Nerven.

    Soweit, Frank


    P.S. ich habe bei einem Oldtimertreffen mal ein W50 Gespann gesehen, die hatten den Planenaufbau von innen verkleidet und sich ein nettes Womo eingerichtet, auch schon gesehen, auf eine Pritsche einfach einen kleinen Wohnwagen aus DDR Zeiten geschraubt, den originalen Planenaufbau drüber fertig. Ist einfach herzustellen und der Nutzwert der Pritsche bleibt erhalten.

    Hallo Toralf,


    der Grundgedanke beim Einbau von einem zweiten Tank war Geld sparen und
    Reichweite erhöhen. Die ersten Ansätze die wir hatten, um Geld zu sparen
    rüsten wir einfach den W50 mit einem Zweitanksystem aus und fahren mit
    Pflanzenöl (dem Motor tut das garnichts, MAN Verfahren, Vielstoffmotor usw.)
    dazu brauchen wir einen Tank für Diesel, einen für Pöl, Wärmetauscher,
    Vorförderpumpe und `nen Umschalter, die Idee war gut (www.kerzendorf.de),
    aber irgendwann wurde Pöl um 10 Cent teurer, damit war die Kalkulation hin.


    Also tanken wir doch in Polen (Diesel ca.60 Cent) wichtig dabei Reichweite
    erhöhen ohne die Geländetauglichkeit zu behindern, so sind wir zum Schrott
    gefahren und haben mal geschaut was es so gibt. Klar war von vorn herein,
    der org. Luftkessel muss weg, die zwei Kessel vom L60 haben zusammen das
    gleiche Volumen (wurde zwecks TÜV auch schon bei www.IFA-Web.de ausführlich
    diskutiert). Gesucht und gefunden, wurden die beiden Kessel unter die
    orginale Staukastenhalterung auf der Fahrerseite geschraubt (die Halterung
    gibts wohl nur bei einer Werkstattausführung vom LA/A/C ??), damit hatten
    wir Platz für den zweiten Dieseltank.


    Der Schrottplatz gab nicht wirklich viel Alternativen vor, W50 o. L60 Tanks
    hatte er jeder Menge, eine Magirus Tank haben wir wegen der Grösse und des
    Preises ausgeschlagen (die Halter fehlten auch), unsere Entscheideung den 25
    Liter grösseren L60 Tank einzubauen war auf den ersten Blick nicht schlecht,
    stellte sich aber trotzdem als Scheisse raus. (dazu später mehr). Durch den
    Einbau der Dreipunkthalterung passt der L60 Tank nicht mehr auf die
    Fahrerseite, also alles komplett umbauen, den org. Tank rechts abgeschraubt
    und links mit einer Konsole aus Doppel-T-Trägern wieder angebaut, für die
    Konsole gabs mehrere Gründe, der Bremskraftverstärker und die Aufnahme für
    die Federn der Hinterachse waren im Weg (die Konsole steht 20 cm vom Rahmen
    weg, dadurch schliesst der Tank bündig mit der Fahrzeugflucht ab und man
    spart sich den Unterfahrschutz), ausserdem kann man den Tank ja noch was
    höher hängen.


    Den L60 Tank haben wir dann noch schnell rechts angeschraubt, fertig. Noch
    ein paar Kabel gezogen, eine kleine Pumpe zum Umpumpen bei Ebay bestellt,
    und ein T-Stück in die Dieselrücklaufleitung eingebaut, schon funktionierts.
    Der Nachteil des L60 Tanks, der Einfüllstuzen sitzt genau unter der Traverse
    für den LAK und behindert die Dreipunkthalterung, ausserdem ist der L60 Tank
    zur Zeit der tiefste Punkt am Fahrzeug (im Gelände richtig unpraktisch).
    Deshalb bauen wir jetzt rechts wieder einen orginalen Tank mit eine
    ähnlichen Konsole wie links an.


    Mit zwei Tanks ergibt sich eine Recihweite von ca. 1200 Kilometern, dazu
    kommen noch 5 Kanister a 20 Litern macht zusammen ca 1600 Kilometer. Bei 400
    Liter Fassungsvermögen freut sich jeder Tankwart.


    An der hinteren Traverse hängen auf beiden Seiten je ein org. Staukasten und
    eine org. Kanisterhalterung für je zwei Kanister. Über den beiden
    Luftkesseln ist der dritte Staukasten besfestigt.


    Ich hoffe, meine Ausführungen sind bildlich genug, Fotos versuche ich mal
    nachzureichen.


    Dein Einveständniss vorausgesetzt, stelle ich die beiden Mails bei
    www.ifa-tours.de ein.


    So long Frank

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