IFA LKW W50 - Projekt Kipper

  • Hi T174-2B,


    Bilder sind angekommen. Sieht gut aus!

    Besonders gut finde ich, wie Du das mit den Radkästen gelöst hast.

    Das werde ich auch so machen. Wir wollen später, wenn er mal TÜV

    hat, einen Koffer drauf setzen und ausbauen. Suche daher noch nach

    einem GAZ oder ähnlichen Koffer mit einer Länge von ca. 3,50 - 3,60 m.

    Stehhöhe braucht nur ca. 1,70 sein, da wir nicht besonders riesig sind.


    Vielen Dank und Grüße

    Lotti

  • Hallo T174-2B,

    schöner für die Gemeinschaft wäre natürlich gewesen, wenn Du die Bilder mit ein Paar Worten direkt hier im Forum gepostet hättest. Dann hätten wir alle von deinen Ideen Anregungen bekommen können.

    Vielleicht machst Du das ja doch noch, wäre eigentlich schön.


    Gruß und weiter viel Spass hier im Forum,


    Philipp

  • Hallo Lotti,

    verzichtest Du dann auch auf deine Kipphydraulik? Für den normalen TüV ist diese, meiner Meinung nach, nicht wirklich relevant, solange sie dicht ist. Das Kippventil könnte man für die Zwischenzeit auch hinter die Kabine bauen. Da würde man sich nicht unnötigerweise den Kabinenboden zerlöchern. Die Batterieleitungen zum Hauptschalter könnte man auch seitlich durch die Motortunneldurchführung verlegen.

    MfG M



    Zum Radkasten sei gesagt.

    Zu LPG-Zeiten, durchaus üblich, hatte der LA/Z nicht nur hintere „Schmutzlappen“, sondern auch welche nach vorn. Da die Tragschienen des Fahrzeugbodens sich in ihrer Anordnung links und rechts unterscheiden, haben zumindest die Schmutzlappen nach vorn leicht unterschiedliche Abmaße, sie sind an der jeweiligen vorderen Schiene angeschraubt und an der Stoßstange via Kette eingehängt. 

    Bei den hintern Schmutzfängern sind die Gummilappen entsprechend an der hintern Schiene angeschraubt. Motorseitig sind ja werksseitig ebenfalls Schmutzlappen verbaut, wenn man diese nun erneuert, können sich diese ja auch auf die volle Länge erstrecken und auch etwas länger nach unten sein. Solange der Unterboden nicht durch Steinschläge beschädigt wird, ist zumindest die Wahrscheinlichkeit für Rost recht gering.

    MfG M

  • Hi T174,


    leider fehlt der Hydraulik Zylinder und andere Teile. die Leitungen sind auch nicht

    mehr vollständig. Da wir vorher noch keinen W50 hatten ( nur einen GAZ66 in den

    90gern ) versuchen wir uns jetzt mit dem W50 zu beschäftigen. Unser Gedanke ist,

    wenn das Grundfahrzeug mal fertig überarbeitet ist und fahrbereit mit TÜV, ihn als

    Kipper und Expeditionsfahrzeug zu nutzen. Daher suchen wir einen kleinen Koffer,

    bei dem ich eine Aufnahme am Unterboden befestigen kann, den ich auf den

    Zwischenrahmen des Kippers befestigen kann. So als Wechselaufsatz. Ob ich das

    letztendlich durch den TÜV bekomme, weiß ich auch noch nicht. Momentan ist das

    Ganze für mich erst mal ein Bastelobjekt, um Abends den Kopf etwas frei zu bekommen.

    Deshalb auch die Spielereien mit dem Armaturenbrett, wie auch einen Porsche 911

    Sitz als Fahrersitz ( haben wir für 45 Euro auf ebay geschossen ) und einen LKW

    Sitz ( ! Euro auf ebay ) auf der Beifahrerseite der Luftunterstützt ist für meine kleine

    Frau ( 148 cm ):saint:

    Aber ich freue mich sehr, über Deine Interesse an unserem Projekt und habe mir

    schon einige Ideen aus Deinen Bilder verinnerlicht. Die Sache mit dem PVC finde

    ich genial. Aber erst mal muss ich, wenn das Wetter es wieder zulässt, auf der

    Fahrerseite den Rahmen der Kabine neu schweißen und lackieren. Dann kann ich

    endlich anfangen, alles wieder zusammen zu bauen. Ach ja, man kann alles kaufen!

    Aber wir versuchen, soweit es geht, alles selbst zu machen. Zum Beispiel die

    Verkleidungen. Die bauen wir jetzt selbst. Dafür hat meine Frau unsere altes

    Sofa zerlegt...:/^^

  • Hallo,

    Bei Fahrzeugen mit Ladefläche ist im Allg. alles was man auf die Ladefläche stellen kann, gegen verrutschen und herunterfallen angemessen gesichert, Ladung und nichts anderes.

    Gedanken muss man sich um den Unterfahrschutz machen. DSK benötigen im Allg. keinen, bei Prischenfahrzeugen greift die Ausnahme von der Nachrüstpflicht nicht, §32 StVZO wäre zu nennen, die weiteren Ausnahmen sollte zumindest der TüV-Prüfer kennen, ansonsten den Prüfer wechseln. Auch Oldtimerfahrzeuge mit einer Begutachtung nach §23StVZO werden nicht anders behandelt.

    Für das „Kippventil“ im Fahrerhaus spricht eigentlich nichts dagegen die originalen Rohre durch Hydraulikschläuche 18L, z.B. in der Ausführung 2SC, zu ersetzen, und vorzugshalber  z.B. durch den Motortunnel in den Innenraum zu verlegen, ebenso wie die Batterieleitungen auf der rechten Seite.

    Soll das Kippkreisumschaltventil pneumatisch angesteuert werden, könnte man es in der Nähe des Kippzylinderbegrenzungsventils verbauen. Somit ist auch der Schlauch zum Anhängeranschluss recht kurz. Stahldruckluftleitungen für die Sperren usw., können durch 6x4mm PUN/PA Schläuche und moderner Verbindungstechnik ersetzt werden.

    Am LA/Z wird (kann) einiges pneumatisch angesteuert (werden).

    A: Manometer und Diff-Sperren vorn, mitte, hinten (jeweils einzeln verlegen)

    B:  jeweils ein Zylinder für Hydraulikpumpe, Kippkreisumschaltventil, Kippventil, wenn außerhalb der Kabine.

    C:  Motorbremse

    Es ist vorteilig das 3/2 Wegventil für das Bremsverhalten des Anhängers im Anhängerbetrieb (leer, beladen), siehe Bedienungsanleitung, mit in die Armaturentafel einzubauen z.B. unter den beiden Klappenzügen. Es wird an die zwei Leitungen angeschlossen, die auch an das Doppelmanometer  angeschlossen werden. Der Ausgang wird mit dem Umschaltrelais am Rahmenschlussträger verbunden. Die anderen Schaltventile für B könnte man in der Seitenwand unterhalb der hinteren Einstiegshilfe (Griff) platzieren. Mit 25m PUN/PA sollte man hinkommen.  

    MfG M

  • Hallo , ich hab die Erfahrung gemacht , beim Unterfahrschutz nicht so viele Fragen stellen um keine schlafenden Hunde zu wecken . Meines Wissens gibt's für Allradfahrzeuge auch Ausnahmen. Ich hab meinen W50 L Speditionspritsche allerdings auch ohne Unterfahrschutz durch gekriegt , der hatte auch nie einen dran. Wenn du das Ding einmal dran hast und vielleicht noch eingetragen , wirst du das schlecht wieder los . So was hat meiner Meinung nach an einem historischen Fahrzeug nichts verloren . Also ich hab mich da dumm gestellt und einfach ohne vorgestellt und hat geklappt . Viel Glück dabei , Grüße Thomas

  • Hallo, das wollte ich damit ja sagen, dass man besser den Prüfer wechseln soll, wenn dieser unbedingt so etwas eintragen möchte. Ich war vor der Abnahme bei verschieden Prüfern und jeder hatte einen anderen "Schwerpunkt".

    Manchmal erleichtert man sich sein Leben erheblich, wenn man sich mal 5min dumm stellt.

    Ich habe die Welt auch nicht mehr verstanden, als der LkW die Abnahme ohne jegliche Beanstandung bestanden hat und das Thema seitens des Prüfers aufgekommen ist. Wir haben dann eine rechtliche Begründung gesucht, die diese Ausnahme rechtfertigt. Und mit ein wenig guten Willen hat ja dann auch alles wunderbar geklappt.

    MfG M

Dein IFA Projekt

Dein IFA Projekt