Beiträge von Richard LE

    Hallo zusammen,


    Ein guter Freund hat den o.g. Anhänger wieder richtig schmuck gemacht. Jetzt ist noch die Bremse problematisch.

    Das Bremsverhalten war schlecht und es hatte den Anschein, dass die Nocken der Bremswelle erst ziemlich weit gegen Ende des Weges die Bremsbacken bewegen und ein weiterstellen der Hirthverzahnung nichts bringt. Die Druckluftzylinder arbeiten aber korrekt. Also Bremse geöffnet - siehe auch Bilder. Zur Überraschung war der Belag aus unserer Sicht noch gut , d.h. in diesem Fall am Rand noch 15 mm und in der Mitte der Backen noch ca. 12 mm. Die Bremmstrommel hat am nicht dem Verschleiß unterlegenen äußeren Rand ziemlich genau 400 mm Durchmesser. Der Verschleiß der Trommel liegt bei ca. 2,5 mm, also 402,5 mm Durchmesser. Als Ursache des schlechten Bremsverhaltens bzw. des späten Greifens des Bremswellennockens sehen wir div. sich addierende Spiele. Besonders fiel uns an den Bremsbacken die Seite mit der Rollenlagerung auf. Leider riss uns bei der Demontage einer Rolle die Halterung des Backenkörpers, die ziemlich dünn ist an der Stelle - siehe Bild.

    Wir wollten versuchen das Bremsenspiel respektive den Beginn des "Nockendruckpunktes - hoffe das ist verständlich" mit einer ca. 1,5 mm größer gedrehten Rolle zu verringern... - das war die Idee dahinter - nun sind wir auf der Suche nach einer oder mehreren passenden Backen - wie es aussieht findet man aber eher eine ganze Achse...

    Hat irgendwer der hier versammelten Fachleute Hinweise zur originalen Bremse , Belagmaße, Trommelmaße , weil die Vermutung auftauchte, dass die Bremstrommeln bereits ausgedreht worden und mit Übermaßbremsbelegen bestückt worden. Wobei die exakten 400 mm ein bisschen dagegen sprechen.

    Freue mich über alle Hinweise zur Lösung des Problems bzw. hat evtl. jemand Ersatzteile liegen...

    Vielen Dank an der Stelle schonmals

    Richard



    Typschild Achse Kakerbeck Anhänger.jpg

    Hinterachse Typschild Kakerbeckanhänger.jpg

    Bremsbackenanlenkung rechts ausgepresst Alusitz gerissen.jpg

    Ansicht Bremsbacke halb demontiert ohne Bremstrommel .jpg

    Typschild Anhänger Kakerbeck HL 61.02.jpg

    Danke für die schnelle Antwort.

    Luft im System und Spiel in den Gelenken können wir ausschließen. Die mechanische Einstellung ist sicher der Knackpunkt. Der leider verstorbene Vorbesitzer hat an beiden Enden der U10/0 schon Einstellversuche unternommen auch schon an dem 2., neu eingebauten Teil, leider. So dass wir denken, dass es mit der Seite wo die Einstellung im Normalfall vorgenommen werdern kann u.U. nicht mehr richtig funktioniert - im Bild des U10/0 also die Seite gegenüber dem Kugelgelenk. Daher die Frage nach einer Grundeinstellung. Mal sehen ob sich dazu noch irgend etwas finden lässt.

    Deine klare Anleitung müssen wir so bald möglich umsetzen.

    Danke nochmals

    Richard

    Hallo Freunde des IFA H6,


    Bin neu hier und frage für einen Freund den ich unterstütze.

    Die nachgerüstetet Hydrauliklenkung U10/0 - produziert in Ronneburg (siehe Bilder) - macht nicht was sie soll. D.h. bei Lenkeinschlag zittern die Räder unnormal 1-2 cm hin und her während man am Lenkrad dreht.

    Wir können über die Hydraulikeinheit im Web nichts finden, keine Daten, keine Einstellvorschrift ect.

    Hat irgend jemand für dieses Fehlerbild eine konkrete Lösung, bzw. Einstellunterlagen?

    Wir sind ziemlich sicher, dass alle Anschlüsse stimmen und die Hydraulikpumpe bestens funktioniert. Die Lösung liegt mit hoher Sicherheit an der Einstellung des Teils U10/0 - da durch probieren an der Einstellverschraubung es mal mehr oder weniger besser wird.

    Würden uns freuen, wenn das mit eurer Hilfe gelöst werden könnte.

    Mit freundlichen Grüßen

    Richard


    IMG_20260620_151100989.jpgIMG_20260623_184531630.jpgIMG_20260620_151100989.jpgIMG_20260623_184531630.jpg