Beiträge von rhaghen

    Guten Abend


    Nach einem schönen trockenen Wochenende "zu Hause" ist der Stapler endlich "nackt".

    War überraschend viel Arbeit. Zwar alles geschraubt - aber 8 Arme und Hände wären durchaus hilfreich gewesen - und ich habe ja nur DEmontiert...

    ;-)


    Hier das Ergebnis - und mal zum Größenvergleich mein Transporter neben dem Schlachtschiff ...

    Da sieht man erst, daß die meiste Zeit der Demontage kletternd auf dem Ungetüm verbracht wurde.


    Ich habe nur die beiden Stangen des "Türrahmens" drangelassen - die sind als Handgriffe beim Aufsteigen sehr hilfreich.


    dsci0237.jpg


    MfG

    Robert

    Renato :

    Die Bremsflüssigkeitsbehälter sind ja etwa in der Mitte aus 2 Hälften zusammengesetzt.

    Ich konnte auf jeder Hälfte einen Markierstrich (min/max) ausmachen.

    Da auch der halbvolle damit deutlich über "min" liegt, habe ich erstmal nix nachgefüllt.

    Aber das kann ich noch machen, versteht sich.


    Thomas :

    Das Geräusch war über mehrere Minuten hörbar und gleichmäßig.

    Mal gucken, als was sich das schlißlich herausstellt...

    Mit dem Tank muß ich gucken.

    Der sitzt wirklich weit "unten drin" - unter dem Motor.

    Da, wo auf der Fahrerseite die Tritte zum Aufstieg zum Sitz sind, ist auf der Beifahrerseite in einem "Tritt" der große Einfüllstutzen untergebracht.

    Der Tank scheint einfache Zylinderform zu haben, wie typische frühe LKW - Tanks.

    Da werde ich wohl moch ein paar weitere Bleche der Abdeckung wegschrauben müssen, um das genauer betrachten und prüfen zu können.

    Mal schauen.


    Der Gabelablagebalken hat sich im ersten Anlauf noch nicht so bewährt, wie ich gehofft hatte.

    Ich hatte ja gedacht, diurch ihn den mast nicht mehr voll angekippt einstellen zu müssen.

    Wenn die Gabel aber ganz vorne aufliegt und der Hydraulikdruck über Nacht nachläßt, neigt sich der Mast einfach nach hinten und die ganze Chose kommt ungewollt in Bewegung.

    Ich muß also die Gabel bei voll angekipptem Mast auflagern - wird umgehend nochmal versucht ...

    ;-)


    Jetzt erstmal einen schönen letzten Osterfeiertag Euch allen.


    MfG

    Robert

    Moin moin.


    Thomas :

    Der Nachbar meinte, das Pedalchen würde zu einer Art "Ventil" führen.

    Es hat auch keinen großen Widerstand.

    Weder bei Stillstand, noch bei leufendem Motor ???


    Das summende Geräusch der Ölanlage hat der Nachbar auch erwähnt.

    Aber da das Geräusch auch nach Abschaltung der gesamten Elektrik über den Hauptschalter noch recht lange weiter zu hören ist und wirklich eher wie ein Sieden, als das Surren eines rotierenden Bauteiles klingt, glaube ich das nicht.

    Auch macht es den Eindruck, irgendwo ganz vorne aus den gestern erst freigelegten Komponenten zu kommen.


    Insgesamt wird auf jeden Fall Druck aufgebaut, da nach einer gewissen Motorlaufzeit regelmäßig kurze Druckstöße über ein Ventil abgegeben werden ("Überdruckvenbtil" sagte der Nachbar).


    Und ja, am Magnetschalter sind 2 Kabel. Eins kommt aus einem Kabelbaum des Bordsystems und das zweite geht dann zu dieser Vorglüheinrichtung.

    Aber an der konnte ich kein zweites Kabel ausmachen und wußte nicht, ob das korrekt ist.


    Renato :

    Bremsflüssigkeit habe ich übrigens auch am Samstag beschafft.

    Allerdings mußte ich nichts auffüllen, da beide Behälter doch über die Mitte voll sind.


    Was ich nach dem Wegfahren auch feststellen konnte, ist ein auf dem Pflaster gut erkennbarer Ölverlust im Bereich der Vorderachse.

    Und, daß die hydraulische Lenkung "auf der Stelle" trotz laufendem Motor enormen Kraftaufwand erfordert.


    Aber ich denke, daß sind beides "ganz normale" Erscheinungen, oder ?


    Jetzt ist erstmal Ruhe beim Stapler angesagt.

    Weiter geht es, wenn man sich wieder "versammeln" darf und ich mit einem Kollegen zusammen den Stromverlauf im Bremssystem überprüfen kann.

    Ich möchte dann ja auch gerne eine Tankanzeige nachrüsten.

    Weiß jemand, ob der Tank für so etwas vorbereitet ist, oder ob ich (vom Profi versteht sich) ein Loch werde reinschneiden lassen müssen?

    Ein Halterung für die Anzeige und eine einfache Anzeige mit Uhr sind schon da.

    Ebenso eine Anschlußdose für die Bordelektrik, um eine orange Rundumleuchte betreiben zu können.



    MfG

    Robert

    Gerade abgestellt kam der Nachbar mal kurz gucken.

    Der ist Maschinist beim Bauern im Ort und hat in seinem Leben schon zahllose Maschinen gefahren - unter anderem auch W 50.


    Und inzwischen kann ich so ziemlich alle Bedienteile und Funktionen am Fahrerstand nachvollziehen.

    Die dritte Kontrolleuchte von links sagt mir nur noch nichts.

    (Die vierte [grün] ist Fernlicht und wird über den Fußschalter im Bodenblech mit geschaltet.)


    Was aber auch der Nachbar nicht zuordnen kannte, ist ein zusätzlicher kleiner, halbrunder Fußschalter.

    (Links vor der Leksäule)

    Wofür ist der?



    MfG

    Robert

    Guten Abend.


    Ich habe es auch schon in meinem "Bauthread" gezeigt:

    Stapler ohne die Glasscheiben - nur noch ein paar eingenietete Acrylglasscheiben übrig.)



    autophil :

    Was mich bei dem Führerhaus nachdenklich macht, ist der inzwischen eben doch schon bescheidene Zustand.

    Gerade die Holzteile zeigen Fäulniserscheinungen. Und auch, wenn es doch Verbundglas ist, ist es nicht gekennzeichnet und könnte damit im öffentlichen Straßenverkehr wahrscheinlich doch zu Problemen führen.

    Das Führerhaus selber ist auch nicht IFA.

    Das ist nur der schwere Rohrhalter mit dem "Sonnendach", der 1977 (dran-)gebaut wurde.

    Alles weitere ist nur insofern "IFA", als es eben von IFA- Mitarbeitern gemäß ihrem Werksbedarf draufgebaut wurde. (Es ist also nur zufällig IFA - es hätte genausogut "schwarze Pumpe" oder LKM sein können...)

    ;-)


    Aber bisher habe ich alle Abmessungen der Scheiben festgehalten und alles so abgebaut, daß es auch wieder drangeschraubt werden kann.

    Allerdings tendiere ich mehr und mehr dahin, alles "drangebastelte" aus der Betriebswerkstatt ersatzlos wegzunehmen. Es schafft bessere Übersicht - und ich muß den Stapler ja nicht (zwingend) bei schlechtem Wetter betreiben.


    Mal gucken.


    MfG

    Robert

    Zum Bau mußte der Stapler natürlich "ausgeparkt" werden.


    Das habe ich dann auch gleich genutzt, um von der anderen Seite dran zu arbeiten.

    Jetzt sind alle Glas"fenster" raus und ich habe auch noch ein paar Bleche weggeschraubt, damit man sich das Ganze besser angucken kann.


    Neue Einsichten:





    Auch nochmal von der anderen Seite.

    Also EIN Kabel ist dran an der Vorglüheinrichtung am Ansaugkrümmer.

    Müßte da noch ein zweites sein?



    Und hier die Armaturentafel bei laufendem Motor.

    Sind die Druckanzeigen so in Ordnung?

    (Nach dem Ausmachen hat es noch recht lange ein leises zischendes Geräusch vorne rechts im Fahrzeug gegeben. Ist das richtig so, oder ist da etwas undicht?)



    Und der fensterlose Stapler wieder an seinem Platz:

    (Jetzt sind nur noch ein paar der Acrylscheiben drin - die sind teilweise eingenietet.)


    Erledigt, wie geplant ...

    Klappt nicht immer bei mir, aber heute ging es, wenn auch die Arbeit mit dem Bohrhammer durchaus von den Nachbarn bemerkt wurde.

    Aber die kommen dann eher mal gucken, statt zu meckern.


    Hier also das neue "Gabelgerüst":


    Frisch gebaut


    dsci0228.jpg


    Und in Gebrauch


    dsci0229.jpg

    Grüße


    Ich bin ja noch gar nicht lange hier im Forum aktiv.

    Aber ich stelle fest, daß der Umgang mit der Technik hier doch deutlich anders erfolgt, als in der Feldbahnszene.

    Das liegt sicher daran, daß bei gleichem Alter der Fahrzeuge - Feldbahn-Diesellokomotiven wurden in der DDR erst in Halle / Saale (ganz am Anfang, ca. 50 Stück) und dann bei LKM in Babalsberg gebaut - die heutige Betrachtungsweise deutlich differiert.

    Ein großer Teil der erhaltenen Feldbahnmaschinen befindet sich in Museumssammlungen oder auch Privatsammlungen, die versuchen, die Loks im Originalzustand oder im letzten Betriebszustand zu DDR - Zeiten zu erhalten und zu präsentieren.


    Meine hier im separaten Thread gestellte Frage, ob ich das Eigenbau - Führerhaus von meinem TAKRAF DFG 6302 runternehmen sollte oder nicht, hätte dort umfangreiche Diskussionen und Vorschläge ausgelöst.

    Auch das Bild mit dem Typenschild und dem dazugeklebten Inventurschildchen des IFA - Werkes Glauchau wäre begeistert aufgenommen worden.


    Hier dagegen beschäftigen sich offenbar die meisten mit dem Umbau, der Verbesserung und dem Fahren der Fahrzeuge.

    Aber ich finde kaum Museumssammlungen.

    Eigentlich schade, denn auch für Eure Fahrzeuge gilt ja, daß sie bereits seit mindestens einem Vierteljahrhundert nicht mehr gebaut werden.


    Vielleicht bin ich auch einfach noch nicht weit genug in die Tiefen dieses Forums eingestiegen, aber ich fände eine Rubrik "IFA Museal" toll und dort eben separat zusammengefaßt die Berichte der Kollegen, die Fahrzeuge im DDR - Zustand erhalten / konservieren / aufarbeiten / "retten".

    Eben so, daß Enkeln und Urenkeln später mal gezeigt werden kann, wie dieses einfache, robuste Fahrzeug mal ausgesehen hat, auf dem man so klasse Wohnmobile oder Geländefahrzeuge aufbauen konnte.

    Und das Grundlage für alle möglichen Sonderfahrzeuge der DDR gewesen ist.

    (Damit meine ich natürlich nicht nur die Feuerwehren, die ja dank der vielen Feuerwehrmuseen und -traditionsvereine sicher in etwas größerer Stückzahl überlebt haben dürften.)


    Ich bitte meinen Post als Anregung und nicht als Kritik zu werten.

    Eben als ein paar Gedanken eines "Quereinsteigers", den es auch "nur" wegen der soliden Technik und dem Bedarf an einem unkaputtbaren Flurförderfahrzeug hierher verschlagen hat.

    (Vielleicht auch dem Umstand geschuldet, daß man ja momentan zu Hause bleiben soll und so endlich mal Zeit zum Nachdenken hat...)


    MfG

    Robert

    Morgen muß ich mich erstmal um den "Parkplatz" des Staplers kümmern.

    So ein Gerät ist ja bekanntlich etwas "sperrig" und ich möchte ihn ungern im Freien abgestellt lassen.

    Also muß er sich die Toreinfahrt mit der Durchfahrt für die Autos und der Eingangstür "teilen".

    Das stellt gewisse Probleme bei den Platzverhältnissen dar, weil die Einfahrt leicht konisch zuläuft.

    Ich muß also dicht an die Außenwand und die Gabel oberhalb der Tür platzieren, damit diese weiterhin aufgeht und nutzbar bleibt...

    (Wie war das noch gleich mit der eierlegenden Wollmilchsau?)


    dsci0226.jpg


    Und hier ein Blick zur Eingangstür:

    dsci0227.jpg


    So, mit angekipptem Gabelbaum und an der Wand angestoßener Gabel, erreiche ich natürlich die beste Platzausnutzung, weil ich das Heck des Staplers sehr weit in die Einfahrt hineinbekomme.

    Da aber sowohl die Bremsleistung (trotz der Handfeststellbremse) als auch die Hubhydraulik bei ausgeschaltetem Motor nachlassen / Druck verlieren, bewegt sich der Stapler auch bei untergelegtem Keil durch den Gabeldruck immer ein wenig von der Wand weg, was durch die nachschleifenden Zinken abrißähnliche Geräusche verursacht und sicher weder dem Fahrzeug noch dem Gebäude auf Dauer guttun werden.

    Ich werde also morgen an der Wand einen "Auflagerbalken" montieren, den ich mit 2 Stempeln bis auf das Pflaster abstütze.

    Wenn ich den Gabelbaum dann auch noch senkrechter aufstelle, verliere ich zwar etwas Platz, dürfte aber einen sichereren Stand erreichen.


    MfG

    Robert

    Guten Abend


    Da ich außerplanmäßig ein paar Feldbahnschienen bei einem privaten Abriß im übernächsten Ort abholen mußte, hat der Stapler heute nur wenig Veränderung erfahren.

    Aber immerhin konnte ich schonmal 2 der 4 Echtglasfenster ausbauen.

    Positiverweise zwar doch kein einfaches fensterglas, sondern mit einer zwischengearbeiteten Folie, so daß nicht alles einfach so wegsplittern kann.

    Aber ohne Kennzeichnung.

    Ich denke, ich rüste diese ganze "Fahrerkabine" Stück für Stück weg.

    Ist zwar ein Riesenaufwand mit sehr viel Schrauberei - und sehr wahrscheinlich dann auch nicht mehr wieder herrichtbar, bei den u.a. verwendeten Holzleisten im Konstruktionsbereich der Kabine.

    Aber es ist ja nicht original und wir müssen den Stapler ja nicht (oder wenn, dann sicher nur kurzfristig) bei schlechtem Wetter nutzen. Da ist das wohl kein allzugroßer "Verlust" am Qualität.


    Trotzdem würde ich gerne auch Eure Meinung dazu hören.


    Immerhin habe ich das Frontblech vor der Armaturentafel endlich wegnehmen können.

    Auch schonmal ein Fortschritt.

    Das sieht dann so aus:



    Ach ja Scheinwerfer und Blinker sollen wohl aus dem Teileregal vom Wartburg stammen...

    ;-)


    Der "Fahrersitz" ist zur "Ablage" mutiert...: