Hallo Sabine , dann mach ich mal weiter . Zur 1. Frage . Ich fahr mit dem W50 in Urlaub. Das war nicht so gedacht. Das hat sich so ergeben. Ursprünglich war der Plan , ein Stück DDR Technik zu erhalten und zu Treffen zu fahren . Durch unsere Touren hier hat die Sache eine ganz andere Entwicklung genommen. Zur 2. Frage : Bin natürlich nicht annähernd so weit rumgekommen wie Renato. Viel in der ehemaligen DDR unterwegs gewesen, vom Fichtelberg bis Peenemünde und in diesem Jahr in Polen. Zur 3. Frage: Hab mir einen abnehmbaren Koffer ausgebaut, LKW bleibt trotzdem noch als Nutzfahrzeug erhalten , was mir wichtig war. Und da komme ich auch schon zur letzten Frage . Der Komfort ist bei mir nicht annähernd so wie bei einem normalen Wohnmobil . Aber das spielt keine Rolle . Man kann trotzdem ein oder zwei Wochen unterwegs sein . Das Gefühl mit einem individuellen Fahrzeug mit Gleichgesinnten unterwegs zu sein , macht die Einschränkungen beim Wohn- und Fahrkomfort locker weg. Pannen treten möglicherweise häufiger auf als bei normalen Wohnmobilen . Allerdings kann man sich fast immer unterwegs selber helfen , was bei neueren Fahrzeugen nicht der Fall ist . Ralf hat es bei einem Interview in Peenemünde auf den Punkt gebracht : " Das letzte Abenteuer was man(n) heute noch erleben kann ." Einfach unbezahlbar !! Da sind mir auch höhere Kraftstoff und Mautkosten egal. Ich hoffe , ich konnte dir ein bisschen weiterhelfen . Vielleicht sieht man sich wieder Mal auf Tour. Im Juni hat es ja leider nicht geklappt bei euch . Viel Erfolg bei der Seminararbeit ! Grüße Thomas.
Beiträge von Tom0815
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Der gute wurde heute von einem Bekannten gesehen.
Unser Freund Thomas Gabel ( Blondi) auf Tour !

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Hallo , bei den Muttern gab es wohl beide Varianten. Auf den Bildern im RHB sind an den Federbügeln Kontermuttern verbaut. War bei mir auch so dran. Gab wohl auch die Variante mit solchen Langmuttern. Da hast du dann nur eine . Ich hab die Langmuttern da gehabt , aber trotzdem nicht verbaut . So ne Kontermutter ist mir einfach sicherer . Wobei es auch die Meinung gibt , durch das Ankontern macht man das Gewinde vom Federbügel zur Sau und die Langmuttern halten auch wenn sie mit dem richtigen Drehmoment angezogen werden . Zu den Beilagen vorn kann ich dir auch nicht wirklich weiterhelfen , hinten hab ich die Feder neu gemacht bei meinem , da war auch nur eine . Grüße Thomas
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Hallo zusammen, kleiner Nachtrag noch zum Thema. Der Herr Franke vom Museum hat sich jetzt auch noch bei mir zum Thema gemeldet.
ZitatEuere Vermutung ist richtig, die Bohrung ist lediglich zur Entwässerung der Wasserpumpe gedacht. Nach der Demontage sollte die Dichtung immer ersetzt werden um die erforderliche Dichtheit zu gewährleisten. Mein VF H. Pabst hatte das schon beantwortet. Bitte die Bohrung nicht erweitern da sonst Kühlwasser zurück in den Block gedrückt wird und die Pumpenleistung abnimmt.
Zitat
ZitatIch habe übrigens einen W 50 LAK mit Ersatzmotor im Angebot. Beides reparaturbedürftig. Wenn jemand Interesse hat bitte melden.Alles anzeigen
Mit freundlichen Grüßen
Hans Georg Franke
IFA-Museum Nordhausen am Harz e.V.
Tel. 03631 4791543.Interessant finde ich jetzt den Fakt , das man mit dem Ausstanzen der Halbmonddichtung genau das Gegenteil erreicht , nämlich eine geringere Pumpenleistung . Und vielleicht hat einer Interesse an dem angebotenen W50 und er kommt in gute Hände , Danke noch mal für die Rückmeldung und die hilfreichen Infos, Grüße Thomas
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Hallo würde ich nicht machen. Da sind Frostschutzstopfen oben auf dem Kopf. Prüf das mal ob die undicht sind und mach die gegebenenfalls neu . Kühlerdicht ist nicht optimal , weil es auch woanders was zu setzt . Grüße Thomas
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Hallo zusammen, habe heute Antwort aus Nordhausen erhalten und gebe sie hier weiter :
Hallo Herr Leithold,
da Herr Franke momentan im Urlaub ist, möchte ich Ihnen Ihre Frage beantworten.
Das Loch im Zylinderblock mit der Halbmonddichtung dient zur Entleerung der Wasserpumpe.
Die Ursache liegt darin begründet, daß zum Zeitpunkt der Entwicklung des Motors in der Regel nur mit Wasser gefahren wurde und man im Winter das Wasser dann immer abgelassen hat. Da die Wasserpumpe über die Leitungen aber nur etwa zur Hälfte leer läuft, wurde diese Entleerung über den Block geschaffen, damit dieWasserpumpe nicht einfriert.
Besonders bei saisongenutzten Fahrzeugen z. B. Mähdrescher, Häcksler war es wichtig, dass in der Wasserpumpe kein Restwasser mehr war, da diese Fahrzeuge ja über Monate abgestellt waren.
Da man heute in der Regel ganzjährig mit Frostschutz fährt, wäre diese Entleerungbohrung nicht mehr notwendig.
Auf die Kühlung hat diese Bohrung keinen Einfluss.
Ich hoffe, ich konnte Ihnen helfen.
Mit freundlichen Grüssen
Hartmut Pabst
Also verhält sich das genau so wie Schrauberatze in seinem Beitrag geschrieben hat . Wir können uns also in Zukunft das Ausstanzen der Halbmonddichtung sparen . Wieder was gelernt und noch mal vielen Dank an Herrn Pabst vom IFA Museum Nordhausen für die schnelle und präzise Antwort . Grüße Thomas -
Moin , Moin interessant. Das Loch ist natürlich wirklich winzig. Aber ich kenn das auch nur so , das jeder fast gebetsmühlenartig sagt, mach das Loch in der Halbmonddichtung größer. Vielleicht haben wir die Chance , dazu einen der alten Herren vom Museum in Nordhausen zu befragen, um das ein für alle Male zu klären . Grüße Thomas
Hallo zusammen , ich habe heute eine Mail ans Museum Nordhausen geschickt bezüglich der Problematik . Bin gespannt auf die Antwort . Grüße Thomas
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Moin , Moin interessant. Das Loch ist natürlich wirklich winzig. Aber ich kenn das auch nur so , das jeder fast gebetsmühlenartig sagt, mach das Loch in der Halbmonddichtung größer. Vielleicht haben wir die Chance , dazu einen der alten Herren vom Museum in Nordhausen zu befragen, um das ein für alle Male zu klären . Grüße Thomas
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Hallo , ich kann da Olaf nur zustimmen . Ich hatte auf der Ostsee Tour auch Probleme mit der Temperaturanzeige und hab mir jetzt so ein Fernthermometer eingebaut https://www.ersatzteile-oldtim…ermometer-ifa-w50-2m.html. Passt genau in die Bohrung vom Temperaturgeber und Anzeige auch perfekt ins Armaturenbrett . Grüße Thomas
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Ich hatte bei mir auch keinen Kühler dran beim Probelauf. Ich hab einen Kühlerschlauch in einem Bogen vom unteren Anschluss wo eigentlich der Kühler rankommt zum Thermostat gelegt . Da mußt du bisschen basteln , weil unten der Anschluss dicker ist als beim Thermostat . Unten ist glaube 56 mm Innendurchmesser oben 38 mm . Ich hab einfach n kurzes Stück 38mm Schlauch aufs Thermostat gesteckt und dann den 56mm Schlauch drüber und schön angezogen mit Schlauchschellen . War dicht und simuliert den Kühler..
Dann bloß noch die zwei Anschlüsse für Heizung mit Kühlerschlauch zusammen schließen . Wasser hab ich mit nem kleinen Trichter über die Öffnung vom Geber der Temperaturanzeige aufgefüllt und mit nem Stopfen verschlossen .Erfüllt seinen Zweck und für Probelauf ausreichend. Not macht erfinderisch
Grüße Thomas