Beiträge von Vossba

    Moin,


    bei Mehrbereichsöl steht die Zahl vor dem Bindestrich für die Viskosität im kalten Zustand.

    Ein 15er Öl ist also erstmal dünner als ein 20er.


    Wenn der Motor lange steht ist ein dickes Öl, ein Vorteil, denn dann tropft das nicht so schnell ab.

    Ansonsten eher Nachteilig weil es bei kühlen Temperaturen nicht durch die Ölkanäle will.


    Die Zahl nach dem Bindestrich nennt die Viskosität im warmen Zustand. Da sind dann beide genannten Öle 50er. Problem mit extremen Mehrbereichsölen ist wohl, das die im Laufe ihres Lebens schneller ihren "Mehrbereich" verlieren.


    SAE30 sagt erstmal nichs darüber aus ob das in einen Rasenmäher gehört, es ist ein Einbereichsöl.

    Im Winter wäre mir SAE30 zu dick für den Kaltstart und im Sommer zu dünn für die Autobahn oder die Feldarbeit.


    Kaputt gekloppte Stößel sind eher ein Konstruktions bzw. Materialproblem, das wurde auch im Vortrag in Nordhausen angesprochen.


    Meine Meinung, die nicht die einzige Wahrheit sein muss:


    Mit Teurem Wunderöl können die Motoren nichts anfangen.

    Viskosität sollte nach Handbuch passen.

    Lieber 15-50 als 20-50, da der Öldruck schneller da ist.

    Und als Allerwichtigstes: Lieber einmal öfter Ölwechsel "mehr" mit günstigem Öl.

    Hauptproblem bei den alten Dieseln ist Russeinlagerung im Öl, das dann wie Schmirgel wirkt.

    Ausserdem wird das Öl Sauer und in Verbindung mit Kondenswasser frisst es Metall.


    Gruß Reinhard

    Moin,


    welchen Druck fahrt ihr eigentlich bei den 395ern?


    Ich hab mit 5bar angefangen aber da hüppt die Kiste wie ein Ziegenbock auf Schlechten Straßen.


    Vorgestern mal 3,5bar probiert, das geht deutlich besser. muss aber mal testen ob der Reifen nicht warm wird.


    Gruß Reinhard

    Moin,


    geil, wie im Flugzeug: You have Control, ich muss mal Telefonieren! :-)


    Gruß Reinhard


    Das wäre genau richtig für Langstrecken. Noch ne große Hütte dran und du must nichtmal für den Toilettengang anhalten. Kaffeekochen auch kein Thema...

    Moin,


    ich würde gerne herausfinden worin der Unterschied besteht. Die Technologie war auch im Westen 1970 noch nicht so weit wie Jetzt :-)


    Die können heute überraschende Kunststückchen mit Dichtungen.


    Wenn da bei funktionierender Hardware das ZKD Thema vom Tisch wäre, das wäre doch schon eine Nummer, oder?


    Gruß Reinhard

    Nix Wildes war los,


    ich bin losgebrummt ohne Reserverad ( Der 395/85 passt nicht in das Kabäuzchen des Koffers) und weil ohne Rad, auch ohne Wechselwerkzeug.

    Höhöhö, mit Michelin haste doch keinen Platten!


    50km vor Nordhausen wars dann soweit. Nachdem ich die Nummer gefunden hatte, erstmal um Hilfe Geschrieen. Renato und ? Roland kamen dann mit einem Ballöner und Werkzeug. 40min Später gings weiter. Insgesamt habe ich 2,5h auf dem Randstreifen gestanden, während die Rennleitung immer den Abschlepper thematisierte ( $$$$$$$$$$$$$$$$$)...


    Gruß Reinhard

    Moin,


    das mit den Stößeln, bzw. Nockenschäden ist ein bekanntes Thema:


    Bei wenig Drehzahl ist die Belastung am Stößel am höchsten. Bei hoher Drehzahl verrichtet die sogenannte Anlauframpe ihren Job zuverlässig und Schäden bleiben aus.


    Die Materialpaarung zwischen Nocken und Stößel ist höchst kritisch wegen der dort herrschenden Flächenpressung. Ebenfalls werden Öle mit Schlechter Scherfestigkeit an dieser Stelle für Verdruss sorgen. Bei Sportmotoren, bei denen "Heisse Nocken" eingebaut werden, steht in der Montageanleitung, den Motor am Anfang mindestens mit 3000rpm laufen lassen. Bei unseren Motoren natürlich nicht, aber Sinngemäss, einen Neuen Motor Niemals am Anfang mit 600rpm Rumpeln lassen!


    Meiner Erfahrung von anderen Langsam laufenden Motoren her, haben die Motoren eventuell ein Problem mit "Rost am Nocken und Stößel. Wenn der Stößel Rostet, wird an einem kleinen Punkt die Härteschicht verletzt (0,2mm), nach einigen Jahren sieht der Stößel aus wie eine Kartoffelreibe und frisst den Nocken. Da die Härteschicht am Nocken auch nur sehr dünn ist, Verschleisst der Rasend schnell, sobald die Härteschicht Runter ist.



    Das mit dem Verschleiss bei Teillast und Vollast ist ein wenig Komplizierter.


    Als Konsenz würde ich behaupten:

    Bei 2000rpm max und 3/4 bis Vollast lebt der Motor Länger als bei Leerlauf oder Drehzahlen

    jenseits von Gut und Böse.


    Bei hohen Drehzahlen kämpft der Motor gegen anwachsende Massekräfte


    Bei Niedrigen Drehzahlen und hoher Last bekommen wir Torsionsschwingungen in der Kurbelwelle und gewaltige Belastungen in den Lagern.


    Ohne Last wird der Motor nicht Warm und Verbrennt nicht Richtig.


    Gruß Reinhard


    Das hier stehende ist meine Meinung und erhebt keinen Anspruch auf die einzige Weisheit..