Hallo,
die Ostzeiten müssen für gute Werkstattleute extrem gemein gewesen sein.
Ein alter Kollege erzählte, das er seinen Kipper ordentlich und nachhaltig fahren wollte, was ihm viel Ärger ein brachte. Denn er schaffte natürlich dadurch eine Fuhre weniger als die Anderen und verbrauchte mehr Fett, weil er auch schmierte. Sein Kaderchef oder wie die hießen hustet ihn heftig zusammen, dass ja wohl die geschafften Tonnen zählen und die Werkstatt für die Haltbarkeit zuständig wäre. Nun versuchte er sich zu verteidigen und bekam die Antwort dass man es ihm schon zeigen würde. Der gute wurde ab dem Jahr jeden Sommer zur Reserve eingezogen, ganze 8 mal, dann kam die Wende. Und meine anderen Kolegen waren stolz drauf, wenn der Krümmer glühte. Dazu wurde auch schon mal ohne Werkstatt an der Pumpe geschraubt.
Wenn mich einer Fragt, sind das unglaubliche Schäden und heute würde man den Angestellten verprügeln.
Da es so etwas wohl auch auf anderer Ebene und weit verbreitet gab, mußte die DDR doch pleite gehen.
Und Schade um die Arbeitszeit der Monteure, die müssen doch richtig gelitten haben, wenn so eine Knalltüte mit nem reparierten Fahrzeug los zog.