Mit'm L60 nach Frankreich, Schweiz und Österreich

  • Moin moin,
    wir wollen in diesem Jahr mal in die Schweiz, nach Österreich und/oder Frankreich.
    Dazu die Frage, wer hat Erfahrungen in diesn Ländern mit den Straßen-/Mautkosten gemacht?
    Rausbekommen habe ich bisher, das in Frankreich nur die Autobahnen mautplichtig sind, in der Schweiz eine Schwerverkehsabgabe zu zahlen ist und in Österreich auch eine Maut (mit Gobox), abhängig von Abgasklasse und km fällig wird.
    Wer hat da schon Erfahrungen gemacht wie das so abläuft?


    Ruß
    Hanno

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  • Ich habe alle 3 Länder schon mit dem W50 bereist, war allerdings in den Jahren 2002 -2003.
    In Frankreich waren nur die Autobahnen mautpflichtig, allerdings sehr teuer, so dass ich auf die Fernverkehrsstraßen ausgewichen bin. Dort gab es aber geschätzt jeden Kilometer einen Kreisverkehr, was einem gehörig auf den Nerv geht und so bin ich dann doch wieder auf die Autobahn bis Spanien. Österreich bezahlt man Maut mit Vignette und in der Schweiz mussten wir für einen Monat auch so eine Art Maut entrichten. Kann natürlich sein, das es zwischenzeitlich schon wieder anders ist?

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  • Hallo Hanno,
    Habe vor ein paar Jahren eine größere Rundreise durch Frankreich (Normandie und Bretagne) gemacht. Allerdings mit PKW. Wollte generell keine mautpflichtigen Straßen fahren. Nichts einfacher als das, einfach am Navi entsprechend eingestellt. Trotz den langen Überlandfahrten auf Landstraßen ein sehr entspanntes Fahren. Denke im LKW durch das sowieso schon geringere Tempo erst recht. Generell aber darauf achten in Frankreich das Tempolimit einzuhalten. Schon die geringste Überschreitung soll kompromisslos geahndet werden können. (Erfahrung nicht von mir, ich war gesetzestreu.) Und noch eine Besonderheit in Frankreich, es gibt dort jede Menge Kreisverkehr. Selbst das kleinste Dorf hat mindestens 10 Stück. Aber noch mehr als Kreisverkehre gibt es Fußgängerüberwege. Also immer und überall auf diese drei Sachen achten.
    Was mir in Fr. sehr gefallen hat, überall (fast) kostenlose Parkplätze. Auch in vorderster und bester Lage. Und über Nacht einen ruhigen Stellplatz (kein Campingplatz, einfach so irgendwo eine ruhige Ecke) zu finden war auch nie ein Problem. Andere WoMo-Fahrer sahen es neben mir wohl genau so. Was es jetzt LKW-mäßig zu beachten gilt, kann ich leider keine Aussage machen.
    Ich für meinen Teil würde Frankreich in einem Atemzug mit Norwegen und Schweden nennen, wenn es das freie Rumstehen und Übernachten im Auto, WoMo ... angeht. Ebenso das sehr entspannte Fahren. (War aber nicht in Paris... )
    Hoffe, ich konnte dir damit etwas helfen.
    Dann eine schöne Urlaubsreise
    Gruß Micha

  • Ja Renato,
    da hat sich in der Tat einiges geändert. ;-)
    Mit Transporter und Wohnwagen war ich regelmäßig bis vor vier Jahren in diesen Ländern unterwegs.
    Durch die Schweiz sind wir immer ohne Vignette bis nach Genf/St. Julien gefahren, in Frankreich reichen die RN völlig aus und in Österreich ist das Pickerl für den Transporter auch nur auf den Autobahnen und Tunneln/Pässen notwendig.
    Jetzt reden wir aber über 9t als Bautruppfahrzeug (nicht LKW und kein Womo).
    Wenn man im Netz forscht, ist Frankreich völlig unproblematisch und die Schweiz wohl auch (Schwerverkehrsabgabe für Fahrzeuge über 3,5t (nicht LKW) für 3,25 SFR/Tag)
    Österreich mit dieser Gobox scheint auch nicht kompliziert, nur reichlich teuer mit ca. 28 €ct/km für unsere Grobstaubfahrzeuge auf den Autobahnen.
    Mit'm H auf'm Kennzeichen wird es in der Schweiz schon mal kostenfrei, hab ich aber leider noch nicht.....

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  • Danke Micha,
    Frankreich sind wir von rechts nach links und von oben nach unten durchgekurvt. Ist ein klasse Reiseland.....
    Die Kreisverkehre und die engen Straßen haben uns nie gestört, wird mit ED auch schmerzfrei sein.
    Mich würde vor allem die Maut-Praxis in Österreich und der Schweiz interessieren.
    Erfahrungen mit dem freien Übernachten im LKW usw......
    Ruß
    Hanno

  • Durch Österreich kommt man auch ohne Maut durch. Mit einem Wohnmobil zumindest. Ist aber wohl recht umständlich.
    Wenn dein ED ein H-Kennzeichen hat, brauchst du auch den Schweizern nichts bezahlen. Da musst du nur an der Grenze ein bestimmtes Formular verlangen (das die Grenzbeamten unter Umständen selbst nicht kennen) und bist dann befreit. Ich muss nochmal im Allradforum nachgucken, wie das Blatt heißt.
    In Frankreich, speziell in Südwest-Frankreich, werden die Kreisverkehre von Dorf zu Dorf enger und kleiner, so dass man schließlich einfach gerade drüberfährt. Einige mautfreie Landstraßen wurden auch schon zu mautpflichtigen Autobahnen umgebaut. Dort unten sind aber alle paar Kilometer Zahlhäuschen und jeweils davor eine Abfahrt. Das heißt, man fährt von der Autobahn runter, fährt eine Handvoll Kilometer neben der Autobahn auf der Wirtschaftsstraße (auch mit 80 befahrbar) und fährt wieder rauf auf die Autobahn. Bis zum nächsten Bezahlhäuschen.
    Hab ich selbst so gemacht. Ohne Probleme. Kein Sondereinsatzkommando, kein Inkassobrief.

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