Die Omnibusvarianten Ikarus 259.00 und 259.50, die gezielt für die Erschließung wirtschaftlicher Ressourcen in abgelegenen Gebieten sowie für anspruchsvolle topografische und klimatische Bedingungen entwickelt wurden.
Die Baureihe 200 zeichnet sich besonders durch ihre hohe Boden- und Baufreiheit aus, wodurch sie auch in unwegsamem Gelände und bei winterlichen Verhältnissen einsatzfähig bleibt.
Technische Merkmale und Ausstattung
- Antrieb und Motorisierung: Angetrieben werden die Fahrzeuge von einem flüssigkeitsgekühlten Rába-MAN-Sechszylinder-Dieselmotor. Im Typ 259.00 leistet dieser 161,8 kW (220 PS), während im Typ 259.50 eine Variante mit 141,2 kW (192 PS) zum Einsatz kommt.
- Fahrwerk und Bremsen: Im Fahrgestellbereich verfügen die Omnibusse über ein synchronisiertes Csepel-Sechsganggetriebe, Lizenz ZF, Csepel-Hydroservolenkung, Motorbremse, Druckluftbremse sowie Außenplanetenachsen mit Radialreifen (10.00 R 20 STC).
- Varianten und Kapazitäten: Die Fahrzeuge sind sowohl als Reisebus (A-Ausführung) als auch als Linienbus (B-Ausführung) erhältlich. Der Reisebus bietet 41 Einzelsitze mit verstellbarer Lehne, während der Linienbus bis zu 30 Sitzplätze sowie Stehplätze (insgesamt 52 Fahrgästesteh- und Sitzplätze je nach Ausführung) bereitstellt.
- Besonderheiten: Der Ikarus 259.50 unterscheidet sich vom Typ 259.00 vor allem durch seinen Allradantrieb (4 \times 4), wodurch er über eine noch höhere Geländegängigkeit verfügt. Zudem sind ein 2,6\text{ m}^3 Freiraum für Gepäck unter dem Fahrgastraum sowie wahlweise pneumatisch betätigte Schwing- oder Klapptüren vorhanden.