Hallo in die Runde,
die hohen Treibstoffpreise sind wirklich unschön. Der Kontrast zwischen Freiheit auf der Straße und den Einschränkungen durch die horrenden Kosten könnte wohl nicht stärker sein. Trotzdem muss es irgendwie weitergehen, aber es macht angesichts der Lage schon weniger Spaß.
Jetzt im Frühjahr wollte ich eigentlich ein paar Schweißarbeiten durchgeführt haben und das mit einem Umformer erledigen, aber auch das kostet indirekt Diesel, wenn man das Ding über einen Stromerzeuger laufen hat.
Viele Grüße, Ron
Beiträge von HDVS
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Hallo Volker,
vielen Dank für die wertvollen Informationen, genau das wollte ich wissen.
Bisher habe mehr W50 LA mit Straßenreifen gesehen, die jetzt für mich interessanter sind. Die entsprechenden Teile wie die Kränze oder den Radhalter für ND zu bekommen, wird dann zwar etwas Sucharbeit sein, aber das wäre kein Hindernis.
Den Hinweis mit der Bremsleitung habe ich bisher nicht gelesen, auch hier vielen Dank für diesen wichtigen Punkt.
Viele Grüße,
Ron -
Hallo liebe Forenmitglieder,
ich möchte mich zum W50-Dreiseitenkipper informieren und frage mich, welche baulichen Unterschiede zwischen den oben genannten Varianten bestehen. Bei dem Zusatz Z weiß ich bisher nur, dass der jeweilige W50 dann mehr Anhängerlast ziehen kann als die entsprechende, reine Kippervariante K. Hat man das über eine andere/langsamere Achsübersetzung realisiert?
Als Unterschiede zum jeweiligen Niederdruckreifentyp ND habe ich gesehen, dass NDs eine korbartige Ersatzradhalterung haben und die untere Sprosse der Einstiegsleiter fehlt, dafür aber meist ein Trittkranz an der Felge ist. Gibt es sonst noch (z.B. von der Federung her) Abweichungen? Oder könnte man einen LA/K einfach - ohne etwas am Fahrwerk zu ändern - mit Ballonreifen ausstatten und würde trotzdem auf die 2,8m (Höhe Boden zu oberes Ende Fahrerhaus) kommen?
Viele Grüße! -
Hallo zusammen,
danke für die Rückmeldungen. Die Tipps, wo sich Peilstab und Fahrgestellnummer befinden, haben mich weitergebracht und mir Sucharbeit erspart.
Mit dem W50 hat es aber nichts gegeben. Die Fahrzeugpapiere waren laut Verkäufer nicht mehr auffindbar und der Wagen war nicht startbereit. -
Hallo liebe IFA-Freunde,
ich habe mir die Tage einen W50 Allrad 3-Seitenkipper mit Ballonreifen angeschaut, in optisch schlechtem Zustand. Der LKW stand die letzten Jahre draußen, der Lack ist dementsprechend stumpf und die Stoßstange hatte mal links und rechts "Feindberührung", sodass die Eckteile bei den Scheinwerfern deformiert sind. Da ist auch Farbe abgeplatzt und natürlich Rost drunter. Zu meiner Überraschung konnte ich da aber keine Durchrostung erkennen, da habe ich im Internet schon schlimmere Bilder gesehen.
Als ich im Radkasten war, habe ich gesehen, dass man von vorne einen Teil des Schwungrad-Zahnkranzes sehen kann, da fehlt eine Blende. Das führt mich jetzt schon zu einem Teil meiner Frage: Was sollte ich bei dem Fahrzeug alles auf's Vorhandensein prüfen und wo wäre das zu finden?
Ich habe mir hierzu schon Gedanken gemacht, weiß aber bei manchen Punkten noch nicht, wie ich zum Ziel komme:
Motor:
-Öl/Ölstand Motor: Wo befindet sich der Peilstab?
-Kühlwasserstand: Kontrolliert man, dass der Pegel im Kühler über den Lamellen steht?
Beides ist für einen Probelauf relevant und man will ja sehen, ob Wasser im Öl ist.
Kipphydraulik:
-Bedienhebel rechts im Einstieg neben dem Fahrersitz?
-Hydraulikpumpe auf Fahrerseite, hinter dem Fahrerhaus, unter dem Gestell für den Ersatzreifen?
-Arbeitszylinder ist unter der Kippwanne.
Wichtiges:
-Lenkpumpe sitzt auf der Beifahrerseite des Motors. Riemenscheibe mit zwei montierten Keilriemen. Ausfall = Lenken nicht möglich?
-Federspeicher-Handbremse: unter dem Fahrzeug in Mitte, in der Nähe des Verteilergetriebes, wegen Entriegelungshebel.
Nummern:
-Typenschild auf dem Armaturenbrett.
-Fahrzeugnummer über einem Fixpunkt der Blattfedern. An welchem Rad?
Tests:
-Motor anlassen; Kupplung, Getriebe und Bremsen durch etwas Hin- und Herfahren auf dem Hof zumindest im Ansatz prüfen.
Das ist alles, was mir aus dem Stehgreif zu dem Thema einfällt. Für Rückmeldungen bin ich sehr dankbar, es ist schon um Einiges mehr zu beachten als bei einem PKW.
Ziel soll sein, eine vertretbare Basis für einen Wiederaufbau als landwirtschaftliche Zugmaschine zu erwerben. Motor und Getriebe sollten schon brauchbar sein, damit wenigstens nicht alles gleich überarbeitet werden muss.
Viele Grüße! -
wie sieht es aus mit der Übersetzung der pumpe aus hat da jemand genaue Zahlen müsste ja auf eine gewisse ist Drehzahl am Generator kommen
.Falls man die Drehzahl vom Pumpen-Antrieb nicht nachschlagen kann, sehe ich noch eine Messung mit einfachen Mitteln als Möglichkeit.Dazu braucht man einen DC-Motor mit Permanentmagneten, von mir aus von einem PC-Lüfter, und einen anderen Antrieb mit bekannter Drehzahl, wie eine Standbohrmaschine und Multimeter.
1. Schritt: DC-Motor mit bekannter Drehzahl antreiben und zwischen den Anschlüssen die Spannung messen. Dazu die Testdrehzahl notieren.
2. Schritt: DC-Motor am Pumpenantrieb drehen lassen und Spannung messen. Die gesuchte Drehzahl kann man jetzt ausrechnen, da die gemessene Spannung proportional zur Drehzahl ist.
Die genaue Einbausituation kenne ich nicht und wie gut man bei der Pumpe ansetzen kann, für die Messung könnte man ggf. ein Stück Schlauch als primitiven Wellenadapter zwischen Pumpe und Motor nehmen.
Viele Grüße -
Hallo,
Ist die Drehzahl der Pumpe konstant oder von der Drehzahl des Motors abhängig, wie z.B. eine Traktor-Zapfwelle? Bei gängigen Wechselstrom-Generatoren wird die ausgegebene Spannung stabilisiert und regelt dynamisch nach, aber die Stromfrequenz bleibt von der Generatordrehzahl abhängig und könnte dann zu einem Problem werden, wenn die stark schwankt. -
Hallo liebe Forenmitglieder,
zum ADK 70 interessiert mich, wie schwer die vom Kran zu hebende Last in der Praxis sein darf. In einem Video habe ich eine Tabelle im Führerhaus gesehen, wo die verschiedenen Auskragungen, Winkel und Gewichte standen. Ich meine, ich hätte 7t bei 2m gelesen, aber wie ist eine derartige Angabe einzuordnen? Hat der Kran noch etwas Reserve oder ist eher damit zu rechenen, dass der angegebene Wert durch Bauteilalterung in der Hydraulik in der Regel nicht mehr ganz erreicht wird?
Konkret frage ich mich, ob man z.B. eine Maschine von 7,2t noch von einem LKW abheben könnte, wenn der ADK optimal bzw. sehr nah steht.
Viele Grüße,
Ron -
Wenn's da schon an den paar Euro für Kühlerfrostschutz scheitert , kannste dir denken wie der Rest so in Schuss ist . Abgesehen davon ist das ständige Ablassen und Auffüllen Gift für den Motor .
Hallo Thomas,
der Rest des ZT war ähnlich schlecht. Die originalen Kraftstoff-Filter hatte man entfernt und einen moderneren, wohl von einer Ölheizung, baumelnd unter der Einspritzpumpe belassen. Die Leitung vom Tank kam dabei der Gummikupplung zwischen Motor und Getriebe ziemlich nahe. Hinten waren die Bohrungen, wo glaube ich der Hitch-Haken drangehört, entweder ziemlich oval oder mit einer groben Schweißnaht seitlich "aufgepanzert". Ähnlich war es auch an der Kabine, an einigen Stellen Bleche aufgesetzt und mit dicker Naht ringsum fixiert.
Der Motor war im Leerlauf nicht auffällig und lief gut, das Abgas war nach dem Anlaufen schön transparent. Das Innere der Kühlkanäle will ich mir aber trotzdem nicht vorstellen, da hast du Recht.
Von der Karosserie wäre mir ein ehrlicher ZT mit Rost auch lieber gewesen, da war schon zu viel schlecht dran gemacht worden, das ich hätte wegflexen müssen. Schlussendlich war es aber die Sache mit dem Kühlkreislauf, an Motor oder Getriebe möchte ich so schnell nicht dran, sondern erstmal etwas mit dem Schlepper zu Werke gehen. -
Hallo liebe IFA-Freunde,
ich bin beim Recherchieren zu W50 und Co. auf Eure Seite gestoßen und habe mich nun entschieden, mich hier anzumelden. Das Wichtigste aus Schraubersicht vorweg: noch habe ich leider kein IFA-Gefährt, aber ich plane, das zu ändern, wenn sich etwas Passendes ergibt. Auf die IFA bin ich durch einen Nachbarn geskommen, der bei mir mit einem W50-Saugwagen über die Feldwege fährt. Der letzte Winter war mit ziemlich viel Schneefall verbunden und für meinen PKW war allein das Fahren von ein paar Metern (zu einer Bodenplatte, um die Winterreifen aufzuziehen) eine Qual. Während ich mich mit dem Unterlegen von Brettern abgemüht habe, ist der W50 einige Male an mir vorbeigekommen und hatte keine Probleme. Das hat Eindruck hinterlassen.
Ich wohne ländlich und hätte jetzt den Platz, mich etwas zu erweitern mit Geräten, die einem helfen. Zuerst wäre ein ZT 303 für mich wichtig, um einige Hofarbeiten zu erledigen. Es müssen Baumstümpfe ausgerissen und Einiges an Aststücken durch einen Häcksler gedrückt werden. Dem ZT mit der hoch motorisierten Zapfwelle traue ich dies zu. Auch könnte man mit dem Kraftheber einige Lasten anheben, wenn ich mir einen geeigneten Hebehaken schweiße.
Einen W50-Kipper oder ADK-70 würde ich mir im Laufe der Zeit auch gerne zulegen. Ggf. stehen noch Baumaßnahmen an, wo man die Fahrzeuge gut gebrauchen könnte.
Aus technischer Sicht finde ich schön, dass all diese Fahrzeuge den 4-Zylinder Einheitsmotor drin haben, wodurch ich mir auf lange Sicht erhoffe, dass man im Ernstfall mal einen Anlasser o.ä. umbauen kann, wenn man dringend und sofort etwas braucht.
Ich werde mich auch erstmal im Forum zurechtfinden müssen, aber werde berichten, wenn sich etwas im Fuhrpark ändert. Momentan kann ich leider kaum etwas aus der IFA-Praxis beisteuern. Einen 303er hatte ich mir schon angesehen, aber der war nichts. Es tröpfelte Wasser aus der Dichtung zwischen Kurbelgehäuse und einem der aufgesetzten Motorblöcke, ich denke mal ein Frostschaden, da mir der Verkäufer noch sagte, er fülle den Kühlkreislauf nur vor dem eigentlichen Arbeiten mit Brunnenwasser. Das lasse ich einfach mal so stehen
Viele Grüße,
Ron