Genau wie auf dem Bild hatte ich mir das vorgestellt. Mit Fässern eine Kostengünstige Alternative, bräuchte man nur noch eine Lösung wie sich das Floß schnell montieren und demontieren läßt.
Beiträge von Iselkraut
-
-
Genau wie auf dem Bild hatte ich mir das vorgestellt. Mit Fässern eine Kostengünstige Alternative, bräuchte man nur noch eine Lösung wie das Floß schnell montieren und demontieren läßt.
-
Nun verhielt es sich so, das der W50 über drei Jahre nicht bewegt wurde. Die ersten Startversuche ohne Erfolg. nun ging es auf Fehler suche. Er lief kurz dann ging er wieder aus. Als erstes wurden die ganzen Kupferringe getauscht, aber kein Erfolg dann wurden nach und nach die Dieselleitungen erneuert, dabei stellte sich herraus, das auf den ersten Blick neue Leitungen, bereits überlagert und brüchig waren, deshalb wurden die Leitungen mit neuen Schlauch ersetzt und die Endstücken ordentlich verpresst. Er lief danach etwas besser, aber trotzdem lief der Diesel immer wieder zurück. Also war immer noch irgend etwas undicht, das heißt er zog noch Falschluft. Also vom Steigrohr angefangen über sämtliche Verbindungen bis hin zum Schlammsack unter der Handpumpe, alles überprüft, die Handpumpe habe ich dann gleich durch eine Neue ersetzt. Jetzt lief er, aber immer noch nicht richtig rund. Durch das lange rumstehen, kam ein anderes Problem dazu, im Tank hatte sich etwas Rost abgesetzt, der verstopfte mir immer wieder die Holschraube am Steigrohr, also die Hohlschraube gesäubert und einen Wegwerf Filter eingebaut und dann die Prozedur solange wiederholt bis fast kein Dreck mehr im Filter war. Da braucht man wirklich Geduld.
Zwischenzeitlich hab ich mir dann einen richtigen Dieselfilter bestellt, seitdem ist aber Ruhe, es kommt auch fast kein Dreck mehr und er läuft vernünftig und springt ordentlich an.
-
Bau der Traversen
Wie ich schon in dem voran gegangenen Umbaubericht erwähnte, konnte ich keine orginalen Traversen auftreiben, ich hab mir dann mit ein Paar Kaeser Vierkant Traversen geholfen. Die alten Halterungen habe ich alle entfernt und alles schön verschliffen. Jetzt hieß es passende für den W50 herzustellen. Um mit einer Art Wippe, die Verwindungen auszugleichen plante ich das so, daß die hintere Traverse fest mit dem Rahmen verschraubt wird und die vordere auf Gummi Elemente gelagert werden soll, so wie die orginalen Traveren befestigt werden. Dazu benötigte ich jeweils zwei Halterungen, da der Höhen Unterschied der Gummi Lager ausgeglichen werden musste, hatten diese unterschiedliche Maße. Sehr hilfreich war eine Umbau Anleitung, die ich hier im Forum fand.
Also hieß es messen und planen, dann alles es grob auf Papier skizziert und das in einer Metallbau Firma durchgesprochen, kein Problem sie schneiden das mit Laser aus und biegen mir die Halter. Dazu hab ich gleich Knotenbleche mit dazu ausschneiden lassen, das die ganze Kostruktion nicht seitlich wegknickt, dann hieß es warten.
Endlich da, und die passten auf den Milimeter genau.
Die hinteren Halterungen, die fest mit dem Rahmen verschraubt werden sollen.
Jetzt hieß es wieder messen und nochmals messen, hierbai war ein Laser Entfernungsmesser von Vorteil, mit Hilfe von kleinen Blechen die mit Winkelmagneten eingerichtet wurden, konnten so auch die Diagonalen und damit der rechte Winkel exakt ausgemessen werden.
Dann wurde alles fachgerecht verschweißt. Der LAK passte ganz genau auf die Traversen, somit war wieder ein großes Problem aus der Welt.
-
Wie die Überschrift schon sagt, eine Idee, ich bin ja außer ein Fan von Ostmobilen auch begeisterter Motorboot Fan. Irgendwann kam mir der Gedanke, wie könnte man beide Hobbys kombinieren. Da man ja im Normalfall einen ausgebauten LAK hat, machte ich mir Gedanken das Teil zum schwimmen zu bringen, so könnte man mit dem W50 zu Lande und mit dem LAK zu Wasser umherziehen sag ich jetzt mal, Wasserexpedition sozusagen. Mir schwebte eine Lösung mit einer Art Floß vor. Also keins im herkömmlichen Sinne sondern eins mit Pontons. Ein Floß was ich an den W50 hänge dann zu Wasser lasse mir dann den LAK darauf stellen lasse und so mit entsprechender Motorisierung dann Wasserwandern könnte, mit meinem Hausboot. Das Thema hat mir keine Ruhe gelassen, also hab ich meine Idee mit Angaben von Maßen und Gewichten einer Fachfirma an der Küste mitgeteilt. Die haben mir das dann alles berechnet.
Also folgendes kam raus. Es ist mit Hilfe von Pontons, möglich den LAK zum schwimmen zu bringen.
Das war schonmal gut, jetzt kam der Haken, man müsste um, außen herum um den LAK auf dem Floß laufen können, daß Floß dann um die 3,50m breit sein, also im Straßen Verkehr nicht einfach mal so von A nach B zu bewegen. Allerdings wer am Wasser wohnt und die Möglichkeit hat das Floß dort zu lagern und zu Wasser zu lassen, eine Möglichkeit beides zu verbinden. Die Firma war dann auch gleich so freundlich mir das entsprechende Preisangeboot zu machen, das Floß würde komplett mit tragfähigen Holzboden und umlaufenden Geländer und Steuerstand aber ohne Motor ca. 11000€ kosten.
Da in Kehlheim erst die nächste Möglichkeit ist, um das Floß zu wässern, bleibt das bei mir bei der Idee, aber es ist möglich, deshalb schreibe ich das mal hier. Grüsse
-
Schön das du hierher gefunden hast, ja das leidige Platz Problem, dabei dachte man immer da muss doch was zu bekommen sein, eine Alte Scheune oder ähnliches, aber genau wie du schreibst wird das Bauland auch immer teurer und viele alte Gebäude die deinem Zweck dienen könnten, wurdem dem Erdboden gleich gemacht, ich bin mir sicher irgendwann wirst du etwas finden, vielleicht kannst du ja mal in der Zeitung inserieren, da hast du vielleicht eine Chance. Wenn ich etwas spezielles brauche, inseriere ich im Vogtland in der Freien Presse, bis jetzt hat es immer geklappt und ich hab bekommen was ich wollte.
Grüsse R
nny -
Danke für die Antwort, nur waren damals gerade keinen orginalen Traversen zu bekommen daher musste ich auf andere ausweichen, vielleicht kann ich sie nach montage der entsprechenden Halterung, dort anbringen.
Grüsse
-
Und nun, was ist mit dem LAK, der stand auch schon die ganze Zeit bereit und wurde paralell zum Zusammenbau, entkernt.
2014-09-05 13.55.26-1600x1200.jpg
Bozogen, oder besser hergezogen aus Magdeburg, bei dem ich mich mit dem Gewicht mächtig verschätzt hatte, die Besitzerin schätzte 1,5t, allerdings befand sich darin eine komplette Werkstatt Einrichtung, er wog dann um einiges mehr, aber das ist eine andere Geschichte

2014-09-05 12.56.08-1600x1200.jpg2014-09-05 12.56.01-1200x1600.jpgDSC06750.jpg
Allerlei Krimskrams, was ich nicht mehr brauchte und nach und nach verkauft habe.
2014-09-13 17.08.32-1600x1200.jpg
Nach tagelangem Leerräumen, endlich leer das Teil, Blech LAK haben Vor und Nachteile, Vorteil, die geraden Wände, bei dem ist ein Eichenbretter Boden drin und nochmal aufgedoppelt, Verbundholzplatten. Nachteil, natürlich der Rost und das Schwitzwasser, also hab ich die ganze Isolierung herraus gerissen und zwei Bleche herrausgetrennt und neue wieder eingesetzt.
Auf den Boden wurde eine Dünne Isolierschicht aufgebracht nd Laminat darauf gelegt.
Laminat Boden mit "Küchenabteil"
Was soll ich sagen, wie am Anfang bereits erwähnt, sollte das ja mal ein Allrad werden, ich war schon fast soweit für den TÜV, als ich eines Tages von unserem Maffi (nochmals vielen Dank an dieser Stelle für deine Hilfe) eine Nachricht bekam das er alles zur Verfügung hat, um meinen W50 auf Allrad umzubauen. Also hat Maffi alles organisiert das die ganzen Sachen von der Ostsee nach Magdeburg kamen, vier Federn, die Vorderachse, Lenkgetriebe, Allrad Getriebe und viel Zubehör, gelangt sind. Ich hab mir das alles dann in Magdeburg abgeholt. Wahnsinn muss man da sagen.
Ich war fast fertig und jetzt ging es wieder mit umbauen weiter, also Koffer wieder runter, Getriebe gewechselt und Servolenkung, Pumpe, Federn ..... umgebaut, die Vorder Achse habe ich mir bis zuletzt aufgehoben., das war auch das Schwierigste an der ganzen Sache.
Lenkgetriebe
Vorder Achse
Vorratsbehälter für die Lenkungs Anlage, Pumpe ...
Eingebaute Servolenkung, oder Hydrolenkung wie es glaub ich richtig heißt.
Die Vorder Achse war das größte Problem, wirklich eine Quälerei bei den damaligen Temperaturen. Aber nu ist alles drin, er fährt alles lässt sich schalten, alles jut.
LAK wieder drauf, jetzt noch die nächsten paar Tage die Scheibenwischer zum laufen zu bringen dann kann es zum TÜV gehen, wenn er den hat, geht es am oder besser gesagt im LAK weiter, Solar ist auch schon drauf, es wird also.
Hier und da noch ein paar kleine Handgriffe sind noch zu machen.
Beleuchtung funktioniert auch.
Die orginalen Hühnerleitern gefallen mir nicht so gut, daher hab ich nach langem suchen diese Bundeswehr Leiter bekommen, komisch, die Ösen zum einhängen der Leiter, haben hervorragend gepasst, ohne etwas umzubauen.
Das Projekt ist jetzt soweit erstmal fast fertig, ich glaube jetzt muss ich bei "was hast du heute geschraubt" schreiben.
Grüsse
-
Dann weiter im Takt. Das zusammen bauen machte jedenfalls mehr Spaß als das zerlegen. Ich hatte mir schon vorher viele Neuteile besorgt und zusammengetragen.
Bremskraftverstärker, Druckluftkessel und der Kessel für den Schnellstart.
Ich hatte einen Federspeicher eingebaut, der hatte schon einiges mirgemacht, die Laufflächen waren mit tiefen Riefen übersät, das war auch der Grund warum er permanent Luft verlierte. Also hab ich mir einen angeblich neuen besorgt, so richtig wollte ich das nicht glauben, hab also nachgesehen, tasächlich Nagelneu.
Natürlich gab es neue Bremsbeläge, diese hat man mir freundlicerweise in Der BAYWA Neuburg aufgenietet.
Fahrgestell mit diversen weiteren Anbauteilen.
Das ich mehr basteln konnte, also praktisch in jeder freien Minute, hab ich mir den LKW nach Hause gestellt. Die Werkstatt wurde aufgegeben und eine LKW Garage gemietet.
Immer weiter wurde er vervollständigt, Unterfahrschutz, Kotflügel, Druckluft und LAK Traversen.
Es sind keine orginalen, aber das tut nichts zur Sache, die Halter hab ich mir mit Laser ausschneiden lassen, ist schon Faszinierend, wenn man die Teile im Kopf hat, der Firma die Maße gibt, dann bekommt man die Teile und die passen ohne irgend etwas nachzuarbeiten, einfach perfekt.
Die weißen Einstigskränze kommen natürlich wieder ab, erst wenn die Balloner fertig sind, kommen die wieder ran.
-
So nun ein Zwischenbericht vom Umbau eines Kippers auf ein LAK Expeditionsmobil. Dieser Umbau hat wegen meiner knapp bemessenen Freizeit, ca. drei Jahre gedauert. So lernte ich aber gezwungener Maßen, jede Schraube an meinem LKW kennen. Das hat irgendwo auch seine Vorteile, sollte mal etwas kaputt gehen, ist nicht alles verdreckt und die Schrauben sind nicht fest Gerostet.
Als erstes habe ich das Fahrerhaus abgenommen und den Motor demontiert, es war ja mal ein Kipper, also kamen unmengen von Dreck zum Vorschein.
2014-09-09 12.40.55-1200x1600.jpg
Getriebe raus, Druckkessel, Tank, Bremsanlage, alles schon weg.
2014-09-09 17.28.25-1600x1200.jpg
Bis zum Schluss der,für den Aufbau eines LAK, zu kurz geratene Rahmen. übrig war.
2014-09-03 12.42.38-1600x1200.jpg
Fahrerhaus schön auf die Seite gestellt.
Da es doch irgendwann ein Allrad W50 werden soll, hab ich mir in Thüringen einen Pritschen Rahmen von einem Allrad besorgt, der war dann lang genug, um einen LAK daruf zu montieren, ohne verlängern oder sonstwas.
2014-09-08 11.21.40-1200x1600.jpg2014-09-13 14.44.00.jpg2014-09-13 14.44.17.jpg2014-08-21 20.47.40.jpg2014-08-21 20.47.49-1600x1200.jpgIMG-20141003-WA0007.jpgIMG-20141003-WA0008.jpg
Alle Teile die wieder eingebaut wurden, hab ich so gut es ging wieder gangbar gemacht, mit Korrosionsschutz versehen oder erneuert. Die ganzen Schrauben und verschiedene Teile wurden entlackt und wieder gelb verzinkt.
Das Fahrerhaus, geschweißt, ein Durchgang zum LAK eingebaut und lackiert.
Der neue Rahmen auf Achse, leider noch auf 4x2 da damals keine Allrad Vorder Achse zu einem vernünftigen Preis zu bekommen war. Er nimmt schon langsam Gestalt an.
Überarbeitete, aufgearbeitete Hinter Achse.