Beiträge von Iselkraut

    Der Stoß sollte auf jeden Fall zusammen geklebt werden. Hierbei habe ich mit PATEX Sekundenkleber sehr gute Erfahrung gemacht.

    Abdichten rundum also sozusagen einkleben , ist ne vernünftige Sache, da von Haus aus die Ecken mit einer Dichtmasse versehen war. Ich hab erst die Scheiben eingesetzt und dann Außen herum den Gummi angehoben und Dichtmasse darunter gespritzt. Wer will kann das von innen auch so machen. Beim einsetzen der Scheiben die Dichtmasse schon einzubringen, halte ich für ungünstig da das eine Schweinerei gibt.

    Grüsse RoWi

    Die Leitung geht vom HBRZ hin oder weg, ich kann mir da fast nicht vorstellen das das eine Luftleitung ist, an dieser Stelle ist Bremsflüssigkeit. Das wäre ungewöhnlich, was wäre der Sinn? Interessant wäre wo die Leitung herkommt oder hinführt. So wie auf dem Bild zu sehen,eine Bremsleitung für irgend einen Kreis, der noch da ist oder auch nicht mehr. Genau, weitere Fotos wären von Vorteil.

    Grüsse RoWi

    Hallo Tommes, ich bin mir Sicher hier sind dir die Unterschiede L60 und W50 eingehend erläutert worden, wie du dich entscheidest oder bereits entschieden hast, ist deine Sache, eigentlich wollen alle nur, mit ihren Ratschlägen die eben auf langjährigen Erfahrungen beruhen nur eins, das du dich mit deinem Projekt nicht übernimmst und die Lust komplett an den IFAs verlierst. Logisch das das beim L60 schneller gehen könnte als beim W50 und du irgendwann mal erkennen wirst "für das Geld hätte ich einen Super Wohnwagen bekommen". Es ist eben mehr als nur einen Trabi zu reparieren und zu pflegen. Entscheide also weise. Trotzdem nicht den Mut verlieren, wir haben hier so ziemlich alle die Entscheidung treffen müssen, welcher Typ besser zu einem passt.

    Wir sind alle gespannt welches Projekt du in Angriff nimmst und freuen uns jetzt schon auf deine Berichte und Fotos. Wenn du Fragen hast, einfach her damit.

    Grüsse RoWi

    Da gebe ich Euch Recht Autobahn fahren ist nicht ganz ohne. Wenn das mit den immensen Abschleppkosten nicht wäre könnte man viel lockerer auf der Autobahn fahren. Manchmal muss man aber ab und an auf die Autobahn, sei es aus Zeitgründen oder um Strecke zu sparen. Ich hatte ja meinen Freddy bis in die kleinste Schraube zerlegt, da überlegt man schon ob man auch alles richtig angezogen hat, da haste Gedanken, wie was jetzt wäre wenn der LAK auf der Straße liegt oder am Motor fliegt was auseinander oder die Ölwanne reißt, ich hab da eine lebhafte Fantasie, was passieren könnte, aber was solls, Renato hat die Amerika Tour gemacht, andere quer durch Russland und es ist auch gegangen, ich glaube etwas Tiefen Entspanntheit und eine gute Vorbereitung sind bei so was die halbe Miete. Aber wie Maffi schon sagte, man muss Vertrauen in seine Arbeit haben und wenn man etwas nicht weiß dann fragt man. So weit es geht werde ich auch Autobahnen meiden, aber nur soweit es geht und ich werde lernen müssen, dem IFA W50 mehr zuzutrauen.

    Grüsse RoWi

    Ich hatte bei der Abnahme ein Rollo drin und er hat es so fotografiert, das der Durchgang nicht zu sehen war. Das kommt etwas auf den Prüfer an. Man muss reden können mit dem Prüfer, normalerweise sollte es daran nicht scheitern.

    Grüsse RoWi

    So, gestern noch einem Käse Fachgeschäft einen Besuch abgestattet und kräftig eingekauft. Einfach eine Empfehlung wert, die Schönegger Käsealm in Perm.

    Ja leider ruft die Arbeit schon wieder und wir mussten gestern noch die Heimreise antreten. Wir haben eine kleine Liste zusammen geschrieben was noch alles zu erledigen ist. Wir sind dann von Perm aus, wieder nach Landsberg am Lech gefahren dort eine Pause eingelegt, da stellte ich fest das das hintere Differenzial außen verölt war, aber alles halb so wild, die Ölnachfüllschraube hatte sich entweder gelockert oder sie war nicht richtig angezogen.

    Dann ging es weiter über Augsburg nach Rennertshofen. Das Fahren selbst ging jetzt absolut geschmeidig So im Schnitt fuhr ich 75 kmh es ging auch mehr, aber das wollte ich dem Motor nicht antun nach all den Jahren Standzeit. So verlief auch die Heimreise ohne Zwischenfall. Zu Hause angekommen stellte ich am Boden einen kleinen Diesel Tropfen fest, eine Verschraubung zu einer Einspritzdüse nässte etwas, einen Bruch oder ähnliches konnte ich nicht entdecken also hab ich die Überwurf Schraube etwas nachgezogen. Ich hab jetzt nach gefahrenen 400km einen Liter Öl nachgeschenkt, was ich ok finde. Der IFA steht wieder Reise fertig da, bereits mehrere Kleinigkeiten über arbeitet, wie das Dach und die Türen gedämmt. Hier schüttet es gerade wie aus Kübeln, da bekommt man Lust einfach wegzufahren.

    Als Resume, der IFA W50 ist ein feudales Reisemobil mit dem man überall, aber nicht im negativen Sinne, auffällt. Wer also Abstriche beim Fahrkomfort machen kann und es etwas Außergewöhnlich mag, für den ist der W50 genau das richtige. Wir persönlich sind begeistert, wir würden am liebsten gleich wieder Starten.


    Grüße RoWi