Hallo zusammen,
ich habe mir das Schweissen beim Schmied abgeschaut. Der schmied hat unseren Kofferausbau gefertigt und ich bin immer rundherum gehüpft und habe solange genervt bis er mir Schweissen Elektrode Hand gezeigt hat. Danach kamen im Selbstversuch mal ein Trafo aus dem Baumarkt, mal ein schöner Inverter vom Bauunternehmer zum Einsatz. Fazit alles über 2 mm Blech (Blechschweissen geht bis 20 mm Stärke nach DIN) lässt sich mit Elektrode und einem Inverter mit etwas Übung sauber zusammen bringen, der Strom und die Elektroden sind wichtig (ich nehme gute alte Titan Rot, davon hatte der Schmied noch einige tausend Stück). Mit dem Baumarkttrafo sahen die Nähte nicht wirklich gut aus, liegt wohl an der Wechselspannung (Inverter schweisst mit Gleichspannung).
Zum Dünnblech schweissen, nimmt man wohl Schutzgas (Ausrüstung ist erheblich teuer und aufwendiger, Inverter gibts als Kombigeräte zum Nachrüsten), ebenfalls Schutzgas (nur mit anderem Schutzgas) für Alu und Edelstahl, Vorteil vom Schutzgasschweissen, man hat keine Schlacke, aslo weniger Einschlüsse.
Für Notrep. auf Tour bleibt z.b. das Schweissen mit der Autobatterie, wir haben das in Pirna beim Treffen mal mit den Roburleuten probiert, mit 24 Volt wollte die Elektrode nicht richtig zünden, aber mit 36 Volt sah die Naht schon fast aus wie vom Profi, bei Woick gibts spezielle 24 Volt Elktroden, mein Schmied konnte mir dazu aber nicht mehr sagen (obs funktioniert und obs die dinger preiswerter gib)
Also kein Angst, einfach bei Dorfschmied mit einer Kiste bier vorbeischauen und am Samstag mal ne Runde in der Werkstatt austoben, Augenverblitzen incl.