Beiträge von Renato

    Hiermit möchte ich etwas sehr Sinnvolles vorstellen, was meiner Meinung unabdingbar für die Batteriepflege ist. Da man ja immer wieder von verbrauchten Batterien oder Batterien mit unterschiedlichen Kapazitäten. Die verwendeten Batterien in unseren Fahrzeugen sind auch nicht gerade billig in der Anschaffung und es ist jedesmal ärgerlich, wenn diese den Dienst quittieren. Vorgestellt werden der Refresher und der Ladungsausgleicher.


    Der Batterierefrescher hat die Aufgabe, die Sulfitablagerung der Batterie, die bei jedem Ladevorgang entstehen und sich an den Batterieplatten ablagern zu beseitigen. Diese Ablagerung vermindern die Kapazität der Batterie nach und nach und nach. Durch hochfrequente Impulse des Refreshers werden diese Ablagerungen beseitigt und verhindert.


    Das Gerät sendet ab einer Batteriespannung von 25,6V DC Spannungspulse mit einer Frequenz von 8000Hz auf die Batterie, was dazu führt, dass die entstandene Sulfatierung aufgelöst wird was gleichzeitig mit einer Kapazitätssteigerung einhergeht. Über längere Zeit betrieben können dadurch auch Batterie wieder reaktiviert werden, in den die Sulfatierung bereits zu starken Kapazitätsverlusten geführt hat. Wenn die Batterie jedoch einen Kurzschluss aufweist kann sie nicht mehr reaktiviert werden.


    Die Sulfatierung in den Batterien entsteht praktisch bei jeder Batterieentladung, dieser chemische Vorgang ist technisch bedingt und kann im Grunde nicht verhindert werden. Wichtig für jede Batterie (vor allem Blei-Säure Nassbatterie) ist es, dass diese möglichst schnell wieder geladen werden und nicht im entladenen Zustand stehen bleiben. Dadurch wird verhindert, dass die bei der Entladung entstandene Sulfatierung aushärtet. Die Sulfatierung der Batterie hat immer eine Verringerung der Batteriekapazität und somit ihrer Leistung zur Folge.


    Der Batteriepulser sollte ständig an der Batterie angeschlossen bleiben, bei jeder Batterieladung (egal ob durch ein externes Ladegerät oder durch die Fahrzeuglichtmaschine) nimmt der Batterierefresher seinen Dienst auf und bekämpft die Sulfatierung der Batterie sofort. Es ist deutlich besser der Sulfatierung immer sofort entgegenzuwirken als eine Sulfatierung erst dann zu bekämpfen, wenn die Sulfatierung ausgehärtet ist und die Batterie bereits starke Kapazitätsverluste aufweist.


    Der Batterierefresher wird einfach an den Plus- und Minuspol der Batterie angeschlossen. Die Elektronik des Gerätes ist vergossen und somit spritzwassergeschützt. Der Batterierefresher verfügt über eine grüne LED, diese leuchtet sobald die Batteriespannung 25,6V erreicht hat und der Batterierefresher seinen Dienst aufgenommen hat.



    Der Ladungsausgleicher hat die Aufgabe bei zwei oder mehr vorhandenen Batterien diese auf einen konstant gleichen Level zu halten, so das die Batterien immer die selbe Kapazität aufweisen. Oftmals ist es so, das eine Batterie schwächer und eine Batterie stärker von der Kapazität ist und das schädigt die Batterien auf Dauer.
    In Reihe verschaltete 12V Batterien neigen immer dazu, ein untereinander ungleiches Spannungsniveau aufzuweisen. Dieses Ungleichgewicht führt zur Schwächung des gesamten Batteriesystems. Es kann kein optimales Ladeergebnis erreicht werden, da die Batterien in Reihe geladen werden und das Ladegerät daher keinen Spannungsunterschied zwischen den Batterien ermitteln kann. Dies führt dazu, dass die Batterie/n mit dem höchsten Spannungsniveau bereits überladen wird und Batterien im Verbund mit niedriger Spannung nicht ausreichend aufgeladen werden. Folgende Ladezyklen verstärken das Problem und führen zum frühzeitigen Ausfall des Batteriesystems.


    Gleiches gilt bei der Entladung, die Batterie/n mit der niedrigsten Spannung wird bereits Tiefentladen, bevor Verbraucher bzw. Überwachungssysteme wegen Unterspannung abschalten. Der Ladungsausgleicher beseitigt genau dieses Ungleichgewicht und balanciert die Batterien untereinander aus. Die Batteriespannungen werden dabei permanent überwacht, wenn eine Differenz größer 0,02V vorliegt, schiebt der Ladungsausgleicher die Energie von einer in die andere Batterie und gleicht somit die Spannungen aneinander an, unabhängig davon, welche Batterie im Verbund angeglichen werden muss. Der Ladungsausgleicher ist - von den verwendeten Bauteilen - ausgelegt für Ströme bis max. 5A. Welcher Ausgleichsstrom tatsächlich zwischen den Batterien fließt, ist abhängig von der Differenzspannung, je größer der Spannungsunterschied, desto höher ist der Ausgleichstrom, sowie Batterietyp, Batteriezustand,Innenwiderstand, Verkabelung und Anschlussklemmen. Das Gerät wird direkt von den Batterien mit Energie versorgt und muss mit diesen permanent verbunden bleiben, sobald die Batteriespannung einer Batterie jedoch 10V unterschreitet, schaltet sich der Ladungsausgleicher vollständig ab.
    Zwei LED's zeigen permanent den Zustand / Betriebsmodus des Ladungsausgleichers an.


    Für ein 24V Batteriesystem wird ein Ladungsausgleicher benötigt. In Batteriesystemen mit höherer Spannung
    müssen entsprechend mehrere Ladungsausgleicher - wie folgt - eingesetzt werden.
    • 24V Batteriesystem = 1 Ladungsausgleicher
    • 36V Batteriesystem = 2 Ladungsausgleicher
    • 48V Batteriesystem = 3 Ladungsausgleicher usw.


    Beide Geräte sind kleine Module, die einfach an die Batteriepole angeschlossen werden und ihren Dienst versehen. Die Module haben auch eine automatische Abschaltung, wenn die Spannung der Batterie zu niedrig geworden ist, um eine Tiefentladung zu vermeiden.


    Ich persönlich habe damit zwei Batterien, die ich eigentlich austauschen wollte, wieder aktiviert und zum Leben erweckt, hätte ich nicht für möglich gehalten, aber nach ein paar Tagen waren die Batterien wieder voll da.

    Wir hatten ja schon hier vor einiger Zeit ein paar Anregungen für ein Forumstreffen in 2017. Dazu hätte ich auch noch eine Idee. Wenn wir Richtung Norden fahren, könnten wir einen Zwischenstop auf einem Veranstaltungsgelände einlegen, so für einen Tag. Dort könnten wir dann mit unserem "Forums-Panzer" bei Bedarf ein paar Runden drehen, nach dem Aufenthalt und ein paar Runden mit dem Panzer, könnte es ja dann weitergehen Richtung Norden an die See. Wir haben dort eine Strecke, wo unser BMP-1 SP2 seine Runden dreht.Wäre also eine Möglichkeit dort auf einer Tour einen Zwischestopp einzulegen.


    Ja die blöden Manschetten, die kann man im Schnitt alle 4 Jahre erneuern, weil sie zerbröseln, ist auch immer ein Gewuchte mit dem Ein- und Ausbau der Spurstangen.

    Klasse Olaf, hätte ich das eher gewusst, habe noch neue Spurstangenköpfe der alten Version verbaut. Das die neuen Spurstangenköpfe wartungsfrei sind ist natürlich super, dieses ständige Abgeschmiere, ist ja teilweise mehr Frust, als Lust. (y)

    Der Robur hat also folglich 24 Volt , richtig?
    Hört sich so an, als wenn die Batterien unterschiedliche Kapazitäten aufweisen, also nicht genau gleiche Ladung haben. Sind das beides neue gleichaltrige und gleichstarke Batterien? Ich habe bei meinem Fahrzeug einen Ladungsausgleicher eingebaut, d.h. beide Batterien werden überwacht und immer auf dem gleichen Zustand gehalten, somit sind beide Batterien immer gleichstark. Ist eine Batterie stärker, zieht immer die schwächere die Leistung ab, auf Dauer werden so die Batterien geschädigt. Bitte mal prüfen, ob die Batterien auch wirklich richtig gepolt sind.