Wir gratulieren
- Hans Berreis
ganz herzlichst zum vierundzwanzigjährigen Forenjubiläum.
Wir wünschen weiterhin viel Spaß mit der IFA-Tours Gemeinschaft !
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Wir begrüßen das neue Mitglied Arend im IFA-TOURS Forum.
Herzlich willkommen und viel Spaß wünschen wir Dir.
Wenn Du möchtest, kannst Du Dich vorstellen. Dazu gibt es im Forum eine Kategorie
Bring Dich aktiv ein durch Beiträge, Fotos und vieles mehr. Dadurch profitiert die Gemeinschaft und Du.
Geben und Nehmen ist das Motto der Gemeinschaft.
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hier eine Adresse, der solche Lichtmaschinen im Angebot hat, dort mal nachfragen:
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Der IFA 4VD 14,5/12 SRW war der Standard-Dieselmotor für Nutzfahrzeuge (wie den IFA W50) und Landmaschinen der DDR. Seine Konstruktion zeichnet sich durch einen zweigeteilten Aufbau aus: Einem unteren Kurbelgehäuse und zwei aufgesetzten Zylinderblöcken für jeweils zwei Zylinder.
Der Block sowie das Kurbelgehäuse bestehen aus Lamellengrauguss (historisch GGL-25 / nach heutigen Standards EN-GJL-250).
Der Motor nutzt nass eingesetzte Zylinderlaufbuchsen. Diese bestehen aus Schleuderguss, wodurch ein noch feineres, verschleißfestes Gefüge erreicht wird.
Gusseisen stellt aufgrund seines hohen Kohlenstoffgehalts (ca. 3–3,5 %) und der Sprödigkeit hohe Anforderungen an Instandsetzungsverfahren.
Der Leiterrahmen des IFA W50 besteht im Wesentlichen aus gepressten U-Profil-Längsträgern sowie verschraubten und genieteten Querträgern. Als Werkstoff kamen unlegierte bzw. niedriglegierte Baustähle nach damaligem DDR-TGL-Standard (entsprechend etwa St 38 / St 42 sowie St 52 für höher belastete Bauteile) zum Einsatz.
Das Metallgefüge weist eine ferritisch-perlitische Mikrostruktur auf:
Aufgrund dieses Gefüges neigt der Stahl kaum zur Aufhärtung in der Wärmeeinflusszone (WEZ) und besitzt eine hervorragende Schweißeignung.
Der IFA W50 nutzt ab Werk Nietverbindungen für Querträger und Knotenbleche, da Nieten im Gegensatz zu Starrschweißungen leichte Mikrobewegungen zulassen und dynamische Schwingungen besser ausgleichen.
Schweißarbeiten am Rahmen sind zulässig, unterliegen jedoch strengen verarbeitungstechnischen Regeln:
Änderungen und Reparaturen an tragenden Teilen von Fahrzeugrahmen unterliegen im öffentlichen Straßenverkehr strengen rechtlichen Bestimmungen:
| Privatbereich / Hobby | Das Schweißen in der eigenen Garage ist rechtlich nicht pauschal verboten, führt ohne offizielle Nachweise jedoch in der Regel zum Erlöschen der Betriebserlaubnis bei der Hauptuntersuchung (HU). |
| Zulässige Ausführung | Reparaturen und Rahmenänderungen müssen von einem Zertifizierten Schweißfachbetrieb (nach ISO 3834 / EN 1090) oder einer anerkannten Fahrzeugbau-Fachwerkstatt durchgeführt werden. |
| Qualifikation der Person | Die Schweißarbeiten dürfen nur von Personen mit gültiger Schweißerprüfung nach DIN EN ISO 9606-1 ausgeführt werden. |
| Abnahme & Prüfung | Jede Rahmenschweißung erfordert eine Abnahme durch einen amtlich anerkannten Sachverständigen (TÜV, DEKRA etc.) gemäß § 19/21 StVZO. Es müssen Arbeitsanweisungen (WPS) eingehalten und ggf. Zerstörungsfreie Prüfungen (ZfP) nachgewiesen werden. |