Beiträge von Renato

    Das Problem ist doch, wenn eine KD gewechselt wird, gibt es ein Störfaktor im Motor, welcher erst einmal beseitigt werden sollte. Ich fahre auch seit über 30 Jahren und 120.000 km noch meine erste KD im W50, ohne Probleme.


    Die neuen und verbesserten KD kommen dann sicherlich bei denen zum Einsatz, die ein Problem mit der KD haben.

    IFA Nordhausen hat mir erklärt, was es für ein Kampf und Krampf mit der Dichtung war, bevor diese halbwegs gehalten hat, optimal war sie aber auch nicht, gab immer mal wieder Ausfälle.


    Die einzinsten Dichtungen, die gehalten haben waren die von Elring, war die Auskunft. Nordhausen ist mit im Projekt involviert und will schauen, was es noch an Unterlagen zu der ZKD gibt und diese uns zur Verfügung stellen. Dort begrüßt man das auch sehr und ist der Meinung, wenn einer so etwas bauen und verbessern kann, dann Elring.

    Schön auf dem Foto zu sehen, das hier auch "nur" die alten Werkstoffe verwendet werden. Genau das Problem bei den vorhandenen Kopfdichtungen, es gibt dabei Senkerscheinungen (deshalb muss nachgezogen werden)., sowie keine Wasserdichtigkeiten und keine besondere Temperaturbeständigkeit. Der neue Werkstoff, der bei der ZKD bei Elring verwendet wird ist der N4600, der diese Probleme nicht mehr hat. Köpfe müssen nicht nachgezogen werden, höhere Temperaturfestigkeit usw..

    Genau so wie es Dennis sagt. In die Achsschenkel jeweils 25 ml Getriebeöl mit Plastikspritze o.ä. . Die Verschraubung an den Gelenken mit Imbusschlüssel raus und ein passenden Schmiernippel einschreiben und dann Fett einpressen. Dazu alle Verschraubungen raus. Danach die Verschlussschrauben wieder rein. Wurde so gemacht, weil sonst die Schmiernippel abscheren würden, ist zu eng. Ich hab mal gehört, normalerweise muss dort nicht geschmiert werden? Habe es aber auch so gemacht.

    Habe gerade mit Nordhausen gesprochen.


    Folgendes , als erstes, wenn die Rahmenbedingungen des Motors nicht stimmen, halten auch die besten Dichtungen, Buchsenübestand, Planhaltigkeit etc. In den KD steckt eine lange Entwicklungsarbeit, bis sie die Anforderungen erfüllt hatten.

    Die KD kamen dann aus Annaberg - Buchholz.

    Diese Dichtungen tragen dann ein kleines Symbol mit AB. Solch eine Dichtung sollten wir als Muster nehmen.

    Man schaut in NDH nach, ob es im Archiv eine Zeichnung dazu gibt und wird mich dann unterrichten.

    Man ist der Meinung, wenn es diese Dichtung dann gibt, wird es genügend Abnehmer geben, zumal auch das Material besser und neu sein wird und es nach der Montage keine Setzungserscheinungen mehr geben wird und damit Wasserdichtigkeit und Nachziehen, entfallen werden.


    Auch die thermische Belastung ist dann höher.