Moderne Autos , keine Selbsthilfe mehr möglich

  • Stehe gerade mit dem Lkw beim Tanken und will wieder losfahren, da bricht der Zündschlüssel im Zündschloss ab. Was nun Lenkradschloss auch gleich eingerastet. X/


    Beim W50 wäre das nicht passiert. :)


    Habe schon die halbe Lenksäule zerstört ohne Erfolg. Kann beim MB Actros auch nicht passieren, da Startknopf.


    Jetzt muss das Schloss da erstmal raus und dann wahrscheinlich alle Schlösser gewechselt werden, da 1 Schlüsselsystem.


    Kleine Ursache, große Wirkung. :(


    Der Tag hat heute schon gut begonnen. Erst Lkw nicht angesprungen, obwohl 2 neue Batterien rein gekommen sind und nun das.


    Die Tankstelle ist jetzt erstmal blockiert. :)

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  • ja denke auch dass man wenn Du den abgebrochen Rest herausbekommst nichts weiter wechseln musst.

    Ich nutze dafür immer ein Laubsägeblatt. Die Zähne zeigen zu mir, ich breche den Teil der zum Befestigen an der Säge ist, der zum Schloss zeigt ab und stecke das Blatt an einer Stell ins Schloss, wo man es dann wenn man es leicht verdreht mit den Zahnspitzen an dem Schlüsselrest leicht verkeilen kann.

    Dann vorsichtig ziehen. Mit Gefühl.

    Lieber an einer anderen Stelle erneut versuchen, als das Sägeblatt abzubrechen.


    Du musst das Schloss aber auf Nullstellung zurückdrehen um den Schlüssel freizugeben.


    Drücke aber die Daumen dass der Service Man dir schon helfen konnte.

  • Der Schlüssel ist nur unten abgebrochen an der Spitze. War nicht rauszukriegen, zusätzlich muss ja noch Kraft in eine Drehbewegung des Lenkrades investiert werden, dazu muss der Schlüssel ziemlich stabil sein, um den Widerstand zu überwinden. Dazu muss dann auch der Transponder aktiviert werden, sonst startet der Lkw nicht auf Grund der Wehfahrsperre. Im Schloss ist außerdem ein Mikroschalter, der muss auch aktiviert werden.


    Ohne Codierung startet der Motor nicht.


    Schloss ausgebohrt, Zündschloss aus anderem baugleichen Lkw ausgebaut. Schlüssel vom alten Lkw auseinander gebaut und Transponder in neuen Schlüssel eingebaut. Dann Steuergerät programmieren und Schlüssel anmelden im System. Geht alles nur online, ohne Empfang kein e Systemerkennung.

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  • Ich hatte mal einen Actros der hat sich selbst verriegelt bei laufendem Motor. Zum Glück auf der Baustelle. Hatte gerade Material mit dem Kran abgeladen. Konnte ihn aber über die Kranfernbedienung aus machen. Dann kam Mercedes und hat ein Loch in den Türgriff gebohrt und mit einer Zange das Gestänge hochgeschoben dann war er wieder auf. Der Schlosser sagte das das öfter passiert. Habe dann das Loch gleich dringelassen und mit schwarzem Klebeband zugeklebt das ich es beim nächstenmal selber aufbekomme. Wenn einem das in der Stadt passiert wenn man zb nach dem Weg fragen will . Da stehste dumm da.

  • Moin,


    nenn da Phobie, aber ich nehm bei den Gameboys immer den Schlüssel mit raus. Oder ich lass die Tür oder das Fenster offen.


    Zu viele meiner Bekannten haben sich bei den modernen Kisten schon ausgesperrt.


    Gruß Reinhard

  • Hallo Renato , hat es früher auch gegeben so was. Kann mich da an eine Story erinnern die wir uns immer wieder schenkelklopfend auf jedem Betriebsfest erzählt haben. Am Ende könnte der betroffene Fahrer auch drüber lachen . Passiert auf nem Autohof mit Waschanlage wo wir Stammkunde und beim Personal gut bekannt waren . Der Typ hatte nen 403er MAN damals , Türklinken vom Prinzip wie beim W50. War abends noch schön waschen , der nächste Tag sollte schön werden aber frostige Nacht aber richtig . Nach dem Waschen gleich dort hingestellt, Feierabendbierchen an den Hals. Nachts mal raus zum Pinkeln. Rechte Tür war natürlich ordnungsgemäß von innen verriegelt . Wollte links wieder rein in die Karre, Türgriff eingefroren aber so was von , keine Chance. Was hat er gemacht , in Turnhemd und Unterhose in die Tankstelle und Schlossenteiser geholt. Zahlen konnte er erst später . Nun war der damals ziemlicher Frauentyp , die Tankstellenweiber haben flach gelegen . War natürlich in nullkommanichts in der Firma rum . Irgendwann konnte er auch drüber lachen ;)

  • Hallo,

    ich hatte in meiner aktiven Zeit als Fernfahrer immer am Lkw einen Reserveschlüssel versteckt.

    Entweder im Rücklicht oder unter den Dachspoiler geklebt usw.

    Stand selber einmal nachts um halb zwei in Österreich vor meinem Lkw und der Schlüssel hing beim Chef im Büro - war das ein Anschiss!

    Mein Kumpel mit seinem MAN TGA stand mit laufendem Motor vor einem Pförtnerhäuschen zur Anmeldung: Klack und der Lkw war verriegelt (MAN-Service mit Laptop hats wieder gerichtet).

    Viele Grüße

    Franz

  • LKWs halt. Geht auch mit PKW, solche technischen Probleme mal anders herum. Mein Bruder stolz wie Oskar mit seinem neuen AUdi A6 im Winter in Bergen auf Rügen gingen Freitag Mittag alle Scheiben runter und nicht mehr hoch. VW konnte nichts machen, also ist er mit dem Auto bei Schneetreiben die 300 km nach hause gefahren um es in die Garrage stellen zu können. Mein Bruder war halb erfrohren und sah aus wie der Tod auf Latschen.

    Das Auto muss ne Montagsproduktion gewesen sein, der Stand die ersten zwei jahre über 60 Tage in der Werkstatt und bekam mit drei Jahren keinen TÜV mehr.

    Immer wieder Elektronikprobleme. Das war ein trauriges Spiel und andere lieben ihre A6. Elektronik ist wie Lotto.

    Da sind mir unsere Mechanikmobile lieber. Man sieht oder kann es messen warum es nicht geht. :-)

    Nie IFA gefahren, als Jungfrau gestorben........
    Fahrgefühl pur!