Alles gut, ich bin eben kein Schriftsteller, man muß auch den lagen Zeitraum bedenken und das sich der Fehler auch immer wieder irgendwie anders manifestierte und ich dann Vermutungen geäussert habe. Wichtig war mir zum Schluss, das dieses Wissen um den Zugmagneten in der Community landet, damit ein Anderer nicht so lange für die Fehlersuche braucht. Dabei ist nur der letzte Post wichtig, der lange Weg bis dahin ist Nebensache.
Beiträge von Aviaterix
-
-
Hallo Leute,
nach langer Zeit nun eine abschließende Bemerkung von mir. Hat so lange gedauert, weil mir eine Knie-OP in die Quere kam. Ich bin einfach mit dem Problem nicht zu Rande gekommen. Alles deutete auf den Zugmagneten des Anlassers hin. Hatte insgesamt 3 Stück neu regeneriert gekauft. Das Problem blieb aber bestehen. Nach mehreren Telefonaten mit einer Firma aus dem Oderbruch, die die Dinger regeneriert und anderen Firmen, die, wie sich herausstellte, auch von dieser besagten Firma beziehen, kam ich zu dem Schluss, dass die Dinger alle falsch zusammengebaut sind. Heute morgen dann habe ich so einen Zugmagneten auseinandergebaut und analysiert. Ich habe festgestellt, dass sie die mechanischen Anschlussbolzen 24V+ und 30a vertauscht haben. Dadurch liegt die Haltewicklung direkt an 12V. Im Inneren des Gehäuses ist eine kleine Drahtbrücke verbaut, die man nicht sehen kann. Der Zugmagnet wird so mit ca. 50W erhitzt und ich sage mal, er wird "weich", im elektromagnetischen Sinne. Nach ca. 5 Minuten funktioniert er nicht mehr. Springt er gleich an wen der Magnet noch kalt genug ist, brutzelt er ja die ganze Zeit beim Fahren. Spätestens beim nächsten Ausschalten geht dann aber nichts mehr, dann ist 2 Stunden Pause, je nach Außentemperatur. Ich rate jedem, der vor Kurzem einen Zugmagneten oder einen komplette regenerierten Anlasser IM11 gekauft hat, das zu checken. Die beiden Kabel vom 24V+ Anschluss lösen( Hauptschalter aus) und dann mit dem Ohmmeter den Bolzen messen. Es muss Megaohm sein. Wer kein Messgerät hat, dann Hauptschalter ein und die beiden losen Kabel einzeln auf den Kontakt legen. Es darf nicht funken. Mit diesem Problem habe ich mich nun fast 1,5 Jahre herumgequält. Nun kann ich endlich zum TÜV.
bis denne Holger
-
Hat nun doch ein bischen gedauert den Fehler einzukreisen. Die Wicklungen des Zugmagneten des Anlassers sind "durchgebrannt". Wenn man den Hauptschalter einschaltet liegen schon mal 12V am Pluspol des Anlasser, die dann bei Betätigen des Anlassschalters durch den Batterieumschalter auf 24V gebracht werden. Vom Pluspol geht auch die Haltewicklung ab. Wenn die Haltewicklung einen Masseschluss hat fließt schon Strom (bei mir 4A) wenn man nur den Hauptschalter einschaltet. Das findet die Batterie nicht gut und der Zugmagnet natürlich auch nicht. Nun muss also ein neuer her.
-
Ok, der Zugmagnet wird also auch mit 24V angesteuert! Dann ist noch irgend etwas anderes im Busch. Komisch vor 2 Monaten funktionierend abgestellt und jetzt totales Kaos. Muss also was am Batterieumschalter sein.
-
So Anlasser wieder eingebaut, funktioniert trotzdem nicht. Der Zugmagnet zieht nicht ein und wird extrem heiß, obwohl der Hauptschalter aus ist und auf dem Ansteuerkontakt sind dauerhaft ca. 10V. Da fließt also auch Strom, ich tippe auf Wicklungsschluß. Ich gehe davon aus, das die Ansteuerung der Spule mit 12V erfolgt und nur der Anlasser selbst mit 24V? kann das jemand bestätigen?
Danke Holger
-
Ja, alles neu ist immer besser aber bei über 10 Oldtimer muß man Kompromisse machen. Also habe ich das Ding repariert und ein zusätzliches Massekabel verbaut. Das wird wohl das eigentliche Problem gewesen sein.
-
??????? Auf alle Fälle musst Du das schmale Bodenblech entfernen ???????
Im Thread verrutscht????
-
So, da Rohr ist ab und dann geht auch der Anlasser heraus (seitwärts). Der Überwurf vom Rohr ist 36er Schlüsselweite. Mit einem Maulschlüssel kommt man nicht so richtig heran. Gut sollte es mit einem geschlitzten und gekröpften Ringschlüssel gehen. Den hatte ich nicht und so kam nur Hammer und Meißel in Frage um Den Überwurf zu lösen. Dann ging es mit dem Maulschlüssel weiter. Es kommt etwas Öl aus dem Rohr, das man aber gut abfangen kann. Ich gehe mal davon aus, dass das Rohr zu lang gebogen ist. Wenn es kürzer wäre, was an sich gar kein Problem wäre, ginge dSo, da Rohr ist ab und dann geht auch der Anlasser heraus. Der Überwurf vom Rohr ist 36er Schlüsselweite. Mit einem Maulschlüssel kommt man nicht so richtig heran. Gut sollte es mit einem geschlitzten und gekröpften Ringschlüssel gehen. Den hatte ich nicht und so kam nur Hammer und Meißel in Frage um Den Überwurf zu lösen. Dann ging es mit dem Maulschlüssel weiter. Es kommt etwas Öl aus dem Rohr, das man aber gut abfangen kann. Es hat sich wohl schon Mal jemand an diesem Problem abgearbeitet, der war aber etwas rabiater. Das Gegenlagergehäuse der Welle ist ja mit dem Hauptgehäuse gestiftet, wahrscheinlich um es auseinandernehmen zu können. Aber durch rohe Gewalt sind an beiden Stiftungen Risse entstanden. Di habe ich jetzt punktuell verschweißt. Mehr kann ich nicht machen. Ein Foto folgt noch. Nun heißt es Anlasser warten/regenerieren und dann das ganze Spiel rückwärts.
-
Mit der Brechstange geht da auch nichts. Ich werde nun versuchen, das Rohr abzuschrauben. Da kommt man auch sehr schlecht ran. Sieht wieder nach einem weiteren Spezialwerkzeug aus!
-
Also per Hand ging da nichts und das Montiereisen wollte ich nicht ansetzen.