Beiträge von Striegistaler

    Geplant ist unser Kofferausbau für zwei Erwachsene und maximal einen "Schlafgast". Das Bett auf der rechten Seite ist 1,4 x 2,0 Meter und an der lienken Ecke ein wenig abgeschrägt. Da mein Schatz und ich keine Riesen sind wird das sicher so funktionieren.
    Der Gedanke war, dass der Wohn- und Schlafbereich seperat nutzbar sind und man nicht jeden Tag alles umbauen muss. Für vier Personen würde ich sicher eine Doppelstockvariante bauen, was allerdings durch die schrägen Wände im Dach nicht ganz einfach ist.
    Generell denke ich, dass die Platzaufteilung im LAK sowieso eher schwierig ist, wenn man für mehr als zwei Personen baut. Da würde sich ein Kühlkoffer sicher besser eignen. Aber letztlich kommt es ja immer auf den Anspruch an, den man hat und ob man mehr fahren, oder mehr wohnen will.


    Wie auf meinen Bildern zu sehen, haben wir komplett neue Wohnmobilfenster eingebaut. Bei uns waren auch die klappbaren Fenster drin. Allerdings sind diese nicht gedämmt und man hat dann am Morden immer Feuchtigkeit am Fenster bestenfalls und im Bett wahrscheinlich. Außerdem haben die Womo Fenster Rollos und Fliegengitter. Ich denke, dass sich der Aufwand lohnt, auch wenn man pro Fenster, je nach Größe, gute 100Eu veranschlagen kann.


    @Renato
    PUR Schaum zieht kein Wasser, sonst würde er im Baugewerbe keine Anwendung finden. Aber wie schon vorher geschrieben, würde ich das nicht noch einmal so machen, da das angegebene Volumen auf den Flaschen bei Weitem nicht erreicht wird, wenn der Schaum Hohlräume ausfüllen soll und sich also komprimieren muss. Die Volumenangbe bezieht sich vermutlich auf freies ausschäumen. Da haben wir also ein Vielfaches der veranschlagten Kartuschen gebraucht. Da gibt es bessere Lösungen.

    Und nun noch links neben der eingangstür die Sitzecke. In den Sitzkästen ist noch Stauraum, der Tisch kann heruntergeklappt werden, da ist dann noch ein dritter Schlafplatz. Die rechts eingebaute Küche ist aus einem Wohnwagen.

    Dateien

    • PIC00168.jpg

      (844,44 kB, 497 Mal heruntergeladen, zuletzt: )
    • PIC00169.jpg

      (850,44 kB, 488 Mal heruntergeladen, zuletzt: )

    Das Bad stammt aus einem Wohnmobil. Hinten Dusche Mitte unter dem Fenster die Toilette und links neben der Tür das Waschbecken

    Dateien

    • PIC00166.jpg

      (435,87 kB, 528 Mal heruntergeladen, zuletzt: )
    • PIC00167.jpg

      (564,1 kB, 521 Mal heruntergeladen, zuletzt: )

    Hier mal ein paar Bilder


    Bild 1/2 zeigt den Blick von der Tür links die Tür zum Bad, rechts das Bett mit Stauraum, Wassertanks und Heizung.

    Dateien

    • PIC00164.jpg

      (826,48 kB, 826 Mal heruntergeladen, zuletzt: )
    • PIC00165.jpg

      (843,6 kB, 783 Mal heruntergeladen, zuletzt: )

    Eine unendliche Geschichte, dass kann ich Dir sagen. An meinem Koffer werkeln wir nun schon seit fast drei Jahren. Wir haben einfach zu viele Baustellen :-) Viele Male wollte ich das ganze schon hinschmeißen und den Kram verkaufen.


    Einen kleinen Einblick gibt es unter Reiseschnecke
    Die Seite ist aber absolut nicht aktuell. Inzwischen ist der Koffer auch schon ein wenig weiter. Nun fehlt nur noch die Installation. Die Heizung haben wir provisorisch einmal in Betrieb genommen und festgestellt, dass der Heizungskanal so löchrig ist, dass die Vögel aufm Baum darüber das Federkleid abwerfen, nur im Koffer bleibts kühl.


    Wir haben den Koffer vollständig entkernt und komplett neu aufgebaut. Den Zwischenraum unter dem Boden haben wir ausgeschäumt. Das erschien uns am schnellsten zu gehen, ist aber eine totale Sauerei und die berechnete Menge an Schaum haben wir um ein vielfaches getoppt - Fazit, keine gute Idee.


    Den Innenraum haben wir mit X-Trem Isolator 20mm ausgekleidet und anschließend mit Möbelrückwandplatten beschlagen. Wir wollten es ein bissel schön haben. Im Vorfeld habe ich schon viele LAK gesehen, die die Wände mit Fußbodenbelag verkleidet haben. Nun weis ich auch warum. Die Platten haben sich durch die Wittterungsverhältnisse extrem gewellt und wir mussten massiv nacharbeiten. Das Ergebnis ist nicht befriedigend, aber beim nächsten Koffer wird´s besser.


    Wenn ich morgen dazu komme, mach ich mal ein Paar Bilder vom Innenraum, wie er heute ist.

    Viel spekuliert, eigentlich ein Phantom, aber es gibt ihn doch. Den wahrscheinlich letzten seiner Art. Ich habe mal schnell ein Bild gemacht. Mal sehen, ob ich noch ein wenig mehr erfahren kann.

    Dateien

    • IMG_0006.jpg

      (196,96 kB, 663 Mal heruntergeladen, zuletzt: )

    Versuch doch einfach einen Kompromiss zu finden.


    1. Ansatz: Warum machste den Unterfahrschutz nicht einfach zur Abnahme dran und hinterher wieder ab?
    Der später kontrollierende Beamte wird in 90% der Fälle nicht wissen, ob das Ding dran sein muss oder nicht. Und wenn Du im nächsten Jahr zu einer anderen Prüfstelle fährst und glaubhaft versichern kannst, dass das schon immer so war, der Prüfer zu 50% auch nicht.


    2. Ansatz: warum baut ihr nicht was, mit dem ihr euch anfreunden könnt und was die Bestimmungen erfüllt.


    Wenn Du bei serienmäßigen Kippern schaust, gibt es viele verschieden Möglichkeiten den US Verschiebbar, oder klappbar zu machen.


    Ich hab meinen US klappbar, da kann ich ihn im Gelände hochklappen. Sieht nicht so ganz lecker aus, erfüllt aber seinen Zweck.

    Nachtrag zum vorherigen Beitrag.


    An meinem L60 ist der seitliche Unterfahrschutz auch noch dran und bleibt auch dran.


    1. weil Unfallschutz vor geht
    2. weil ich finde, dass das sonst ein bissel nackisch aussieht - ist aber Geschmackssache
    3. weil, wenn man sich doch mal verpeilt die Planke verbogen ist und nicht der Tank auf- oder was anderes abgerissen ist bevor mans merkt.

    § 32b StVZO
    Unterfahrschutz
    B. (Fahrzeuge)
    III. (Bau- und Betriebsvorschriften)
    2. (Kraftfahrzeuge und ihre Anhänger)


    (1) Kraftfahrzeuge, Anhänger und Fahrzeuge mit austauschbaren Ladungsträgern mit einer durch die Bauart bestimmten Höchstgeschwindigkeit von mehr als 25 km/h, bei denen der Abstand von der hinteren Begrenzung bis zur letzten Hinterachse mehr als 1.000 mm beträgt und bei denen in unbeladenem Zustand entweder das hintere Fahrgestell in seiner ganzen Breite oder die Hauptteile der Karosserie eine lichte Höhe von mehr als 550 mm über der Fahrbahn haben, müssen mit einem hinteren Unterfahrschutz ausgerüstet sein.


    (2) Der hintere Unterfahrschutz muss der Richtlinie 70/221/EWG des Rates vom 6. April 1970 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über die Behälter für flüssigen Kraftstoff und den Unterfahrschutz von Kraftfahrzeugen und Kraftfahrzeuganhängern (ABl. EG Nr. L 76 S. 23) in der nach § 30 Abs. 4 Satz 3 jeweils anzuwendenden Fassung entsprechen.


    (3) Die Absätze 1 und 2 gelten nicht für
    1.


    land- oder forstwirtschaftliche Zugmaschinen,
    2.


    Arbeitsmaschinen und Stapler,
    3.


    Sattelzugmaschinen,
    4.


    zweirädrige Anhänger, die zum Transport von Langmaterial bestimmt sind,
    5.


    Fahrzeuge, bei denen das Vorhandensein eines hinteren Unterfahrschutzes mit dem Verwendungszweck des Fahrzeugs unvereinbar ist.


    (4) Kraftfahrzeuge zur Güterbeförderung mit mindestens vier Rädern und mit einer durch die Bauart bestimmten Höchstgeschwindigkeit von mehr als 25 km/h und einer zulässigen Gesamtmasse von mehr als 3,5 t müssen mit einem vorderen Unterfahrschutz ausgerüstet sein, der den im Anhang zu dieser Vorschrift genannten Bestimmungen entspricht.


    (5) Absatz 4 gilt nicht für
    1. Geländefahrzeuge,
    2. Fahrzeuge, deren Verwendungszweck mit den Bestimmungen für den vorderen Unterfahrschutz nicht vereinbar ist.