Eigentlich sehr bedenklich, wenn man bedenkt, wie wichtig LKW Fahrer sind und wie der Güterverkehr noch ansteigen wird. Alles können die Jungs aus Osteuropa auch nicht fahren und von den neu zugereisten Bundesbürgern werden die wenigsten auf einen LKW steigen, viel zu viel Arbeit, bei zu viel Streß und wenig Geld.
Beiträge von Renato
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https://www.feuerwehrmagazin.d…bei-der-feuerwehr-2-81771
Feuerwehr
von Christian Patzelt, 28. Dezember 2018
Die Standardfahrzeuge der Feuerwehr in der DDR baute die Feuerlöschgeräteindustrie vorrangig auf einheimischen Fahrgestellen aus dem IFA-Kombinat auf. Trotz starker Vereinheitlichung bei den Feuerwehren war das Spektrum der Einsatzfahrzeuge sehr vielfältig. Dieses eDossier stellt alle wichtigen Fahrzeugtypen der DDR-Feuerwehr vor.
Tanklöschfahrzeug TLF 15 auf einem IFA G5 des VEB Kraftfahrzeugwerks Werdau der Feuerwehr Spremberg von 1953. Foto: Preuschoff
Von Beginn an zentral beschafft und zugeteilt, bei den Fahrgestellen und Aufbauten auf wenige Typen beschränkt, so lautet die landläufige Meinung zum Thema Feuerwehrfahrzeuge in der DDR. Mit dem zeitlichen Abstand von 29 Jahren nach der Wiedervereinigung zeigt sich, dass die Auswahl der Einsatzfahrzeuge etwas breiter gefächert war, als gemeinhin angenommen. Aber nahezu in Monopolstellung wurden die Fahrzeuge durch den Industrieverband Fahrzeugbau (IFA) gefertigt – fast 45 Jahre lang.
ZitatIndustrieverband Fahrzeugbau
Auf Befehl der Sowjetischen Militäradministration in Deutschland (SMAD) wurden die enteigneten Betriebe im Osten Deutschlands in insgesamt 65 Industrie-Verwaltungen zusammengefasst. Damit sollte der Einfluss der SMAD und später der Landesregierungen auf die Produktion, von der Entwicklung über die Materialsicherung bis zum Absatz, gesi-chert werden.
Aus 18 westsächsischen Betrieben, die Straßenfahrzeuge herstellten, entstand am 1. Juli 1946 die „Industrieverwaltung 19 Fahrzeugbau“ mit Sitz in Chemnitz – in Dresden die für Ostsachsen und in Leipzig eine für das übrige Sachsen. Sie wurden schon 1947 wieder aufgelöst und deren Betriebe nach Konstituierung der Deutschen Wirtschaftskommission am 1. Juli 1948 als IFA Vereinigung Volkseigener Fahrzeugwerke der gesamten Sowjetischen Besatzungszone zusammengefasst.
Ende der 1940er Jahre erfolgte im Zuge der staatlichen und wirtschaftlichen Zentralisierung die Gründung von „Vereinigungen Volkseigener Betriebe (VVB)“. Die IFA Vereinigung Volkseigener Fahrzeugbau wurde 1951 und die VVB Kraftfahrzeugteile 1953 wieder aufgelöst beziehungsweise durch die staatliche Hauptverwaltung ersetzt. 1958 entstand in Karl-Marx-Stadt (Chemnitz) eine neue VVB Automobilbau.
Ende der 1960er Jahre vollzog die Staats- und Parteiführung der DDR die Überführung des VVB in eine Kombinatsstruktur. Obwohl sich der Fahrzeugbau entsprechend der Produktionspalette (zum Beispiel Lkw, Pkw, Busse, Motor- und Fahrräder, Motoren, Traktoren, Anhänger sowie Zubehör) in mehrere Kombinate gliederte, wurde das Kürzel IFA allen Kombinatsnamen vorangestellt. Damit sollte die Wirtschaft im Regierungsauftrag vor allem international ein einheitliches Erscheinungsbild mit hohem Wiedererkennungswert abgeben. Vermutlich war dies auch eine Folge der verloren gegangenen internationalen Markenrechts-Auseinandersetzungen.
Drehleiter (DL) 25 der Feuerwehr Torgaz, Baujahr zirka 1965, vom VEB Löschgerätewerk Luckenwalde. Foto: Patzelt
Nach Ende des Zweiten Weltkriegs im Jahr 1945 herrschte auch in der technischen Ausrüstung der Feuerwehren und der Feuerlöschgeräteindustrie ein Chaos. In der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) und späteren DDR wurde der Neubeginn zudem durch Demontagen und Reparationen belastet. Nach der Teilung Deutschlands verblieben dort nur drei namhafte Feuerlöschgerätehersteller: Fischer in Görlitz (SN), Flader in Jöhstadt (SN) und Koebe in Luckenwalde (BB). Neben Demontage, Enteignung und Überführung in die Volkseigenen Betriebe (VEB) verhinderten fehlende Rohstoffe und vor allem fehlende Fahrgestelle die Produktion neuer Feuerwehrfahrzeuge.
So galt es erstmal, alte Fahrzeuge zu reparieren, umzubauen und mit neuen Aufbauten zu versehen. Ende der 1940er Jahre wurden dann wieder einige Löschfahrzeuge (LF) neu gefertigt. Ab 1949 nach der Wiederaufnahme der Fahrzeugproduktion im Phänomen-Werk in Zittau entstanden Einsatzmittel nach dem Vorbild des Leichten Löschgruppenfahrzeuges (LLG). Als Fahrgestell dienten Granit 1500 oder Granit 27. Für die Sowjetarmee und die Sowjetisch-Deutsche Aktiengesellschaft (SDAG) Wismut wurden die ersten LF 15 und Tanklöschfahrzeuge (TLF) 15 in Jöhstadt und Luckenwalde auf den russischen Lkw-Fahrgestellen ZIS 150 und Gaz 51 aufgebaut.
Standard-Kran der Feuerwehren in der ehemaligen DDR: der ADK 15. Dieses Fahrzeug nutzte die Berufsfeuerwehr Potsdam auch noch viele Jahre nach der Wende. Foto: Hegemann
Nach dem Krieg waren die Feuerwehren kurzzeitig kommunal organisiert. Ende der 1940er Jahre wurde der Brandschutz zentralisiert. Die Hauptabteilung Feuerwehr (HAF) im Ministerium des Innern (MdI) bestimmte fortan Entwicklung, Bau und Zuteilung von Feuerwehrfahrzeugen. Anfang der 1950er Jahre entstand in der DDR eine eigene Fahrzeugindustrie. Mit Einführung der Normung 1953 war der Weg für eine Typenbereinigung geebnet. Das kam der Ausbildung zugute. Im Werk in Görlitz wurden nur noch Kleinlöschfahrzeuge (KLF) und LF 8 sowie Anhänger hergestellt. In Jöhstadt konzentrierte sich die TLF-Produktion und Luckenwalde zeichnete für die mittleren Lösch- und Sonderfahrzeuge verantwortlich. Dieser Konzentrationsprozess fand 1965 mit dem Wechsel der TLF-Produktion von Jöhstadt nach Luckenwalde seinen Abschluss.
Feuerlöschpumpen und Tragkraftspritzen. Die drei Feuerlöschgerätewerke waren im Rahmen des planwirtschaftlichen Wirtschaftssystems zudem unterschiedlichen Industrievereinigungen und Kombinatsbetrieben zugeordnet. Dort spielten die Belange der Feuerlöschgerätebauer eine untergeordnete Rolle. In der Feuerwehrfahrzeug-Produktion musste improvisiert werden. Weitere Probleme: Die Auswahl der in der DDR hergestellten Fahrgestelle war nicht sehr groß. Außerdem wurden nicht ausreichend Fahrgestelle für den Aufbau von Einsatzfahrzeugen bereitgestellt.
Das LF 16-TS auf IFA W 50-L der Feuerwehr Torgau ist noch komplett einsatzbereit. Das Fahrzeug wird von der Jugendfeuerwehr für die Ausbildung genutzt. Foto: Patzelt
ZitatNur wenige West-Fahrzeuge in der DDR
Trotz der strengen Auflagen der Fahrzeugzuteilungen schafften es einige wenige Fahrzeuge aus Westdeutschland in die Feuerwehr-Fuhrparks der DDR. Dazu zählen zum Beispiel:- Krupp-Leiter DL 52 von der Firma Metz für Ostberlin von 1956,
- das Magirus FLF für den Flughafen Schönefeld von 1958,
- der Gelenkmast Bronto Skylift 33-2T1 auf Mercedes 2626 des Betriebsfeuerwehr-Kommandos im PCK Schwedt/Oder vo 1987.
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https://www.feuerwehrmagazin.d…-ifa-w50-l-von-1976-88760
Noch im Dienst: Löschgruppenfahrzeug auf IFA W50 L von 1976
Ostseebad Göhren (MV) – Im Jahr 1976 wurde der “Alte Schatz” der FF Ostseebad Göhren (Kreis Vorpommern-Rügen) auf Rügen gebaut: ein LF 16 TS 8, basierend auf einem IFA W50 L. Der Aufbau stammt vom VEB Feuerlöschgerätewerk Luckenwalde.
Dieses LF 16 TS 8 auf IFA W50 L aus dem Jahr 1976 nutzt die FF Göhren noch im Einsatzdienst. (Bild: Matthias Köhlbrandt)
Im Nordosten der Insel versieht der Oldie immer noch zuverlässig seinen Einsatzdienst. „Der W50 fährt im zweiten oder dritten Abmarsch bei größeren Einsätzen mit und leistet uns gute Dienste“, betont Göhrens Wehrführer Tom Schülke. Seit 1982 ist das 125 PS starke Fahrzeug bei der FF Göhren stationiert. Vorher stand es bei der FF Bergen auf Rügen im Einsatzdienst. 2000 wurde das LF generalüberholt und neu lackiert.
Im Aufbau befinden sich jeweils drei Geräteräume auf beiden Seiten und einer am Heck. Als Verschlüsse dienen nicht Rollläden, sondern Klapptüren. Das Fahrzeug besitzt zwei jeweils 200 l fassende Löschwassertanks. Einer davon war früher mit Schaummittel gefüllt. Um an der Einsatzstelle mehr Wasser zur Verfügung zu haben, funktionierte die Feuerwehr den Tank um. An Bord sind außerdem eine Feuerlöschkreiselpumpe 16/8 und eine TS 8/8 Jöhstadt ZL 1500.
Noch ohne Servolenkung: Blick auf den Maschinistenplatz. (Bild: Matthias Köhlbrandt)
Auf dem Dach lagern die A-Saugschläuche in den charakteristischen schwarzen Halterungen an beiden Fahrzeugseiten. Zudem sind dort eine dreiteilige Schiebleiter und eine vierteilige Steckleiter aus Holz verlastet. Ein Erlebnis der besonderen Art bietet der Fahrerplatz: Das große, zweispeichige Lenkrad muss der Maschinist mangels Servo-Unterstützung mit purer Muskelkraft bewegen. Knöpfe, Hebel und Schalter wirken aus heutiger Sicht ausgesprochen schlicht.
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In der EU wird Lohndumping ja noch gefördert. Da machen die osteuropäischen Fahrer den Lohn kaputt.
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Aber ließ mal was die verdienen in den USA. 40 - 80.000 Dollar. Aktueller Kurs 0,89 Cent. Sind 35.600 - 71.200 Euro Jahresverdienst. Macht 2.966,66 - 5.933,33 Euro im Monat. Da träumen deutsche Trucker von.
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https://www.google.com/amp/s/w…-truck-stop-1.4082183!amp
Wegen des Wirtschaftsbooms können sich Fuhrunternehmer vor Aufträgen kaum retten, zugleich gehen immer mehr Fahrer in Rente - und immer weniger Menschen auf Jobsuche.
- In den USA werden 70 Prozent aller Waren auf der Straße transportiert - entsprechend viele Trucker braucht das Land.
- Das Interesse an dem Beruf ist gering: 50 000 Lkw-Fahrer werden derzeit gesucht.
- Der Mangel gefährdet nicht nur die Konjunktur, er lässt auch einen jener Mythen zerbröseln, die das Land groß machten.
Von Claus Hulverscheidt
Wie groß der Hype um die "Könige der Landstraße" geworden war, ließ sich Mitte der Siebzigerjahre ausgerechnet im Moloch New York beobachten. Menschen, die mit Fernfahrern so viel am Hut haben wie ein Sumo-Ringer mit Balletttanz, liefen plötzlich mit kariertem Flanellhemd und Trucker-Schirmmütze herum.
Hollywood produzierte Filme über die "Rebellen" am Steuer, jene Ikonen der Männlichkeit, die auf den endlosen Highways des Landes scheinbar den Traum von Freiheit vorlebten. Und im fernen Deutschland gründete sich eine Countryband mit dem wundersamen Namen Truck Stop, die den "wilden, wilden Westen" und den Liebreiz von Asphaltwegen besang. Nie war der Beruf des Truckers so populär wie damals. Und nie so unpopulär wie heute.
Verkettung glücklicher und unglücklicher Umstände
Den USA, wo auch 2018 noch 70 Prozent aller Waren auf der Straße transportiert werden, gehen die Fernfahrer aus. 500 000 von ihnen sind immer noch zwischen Boston und Los Angeles, Chicago und New Orleans unterwegs, 50 000 weitere jedoch werden gesucht. In acht Jahren, sagt der Transportverband ATA, könnten gar 174 000 Trucker fehlen. Der Mangel gefährdet nicht nur die Konjunktur, er lässt auch einen weiteren jener Mythen zerbröseln, die das Land einst groß machten.
Die schwierige Lage ist einer Verkettung glücklicher und unglücklicher Umstände geschuldet, die den Spediteuren gleich doppelt Kopfzerbrechen bereitet. Wegen des Wirtschaftsbooms können sie sich vor Aufträgen kaum retten, zugleich gehen immer mehr Fahrer in Rente und immer weniger Menschen auf Jobsuche. Dabei gilt der Beruf gerade unter jungen Menschen ohnehin als höchst unattraktiv: Wer Lkw fährt, ist oft von zu Hause weg, zudem ist ständig irgendwo zu lesen, dass Trucker schon bald vom Kollegen Selbstfahrer abgelöst werden. Und als sei das alles nicht genug, hat die US-Regierung die Höchstfahrzeit jüngst auch noch auf elf Stunden pro Tag begrenzt.
Höhere Löhne - höhere Preise
Um dem Problem entgegenzuwirken, haben viele Fuhrunternehmer die Löhne ihrer Fernfahrer zuletzt um zehn, 15, manchmal 20 Prozent erhöht. Jahresgehälter zwischen 60 000 und 80 000 Dollar sind seither keine Seltenheit mehr. Auch Boni und Erholungszeiten sind üppiger geworden. Die höheren Kosten geben die Spediteure einfach weiter, weshalb Großkunden wie der Versandriese Amazon oder der Landmaschinenhersteller John Deere bereits ihrerseits die Preise erhöht haben. Die Leidtragenden sind am Ende die Kunden.
Doch trotz aller Anreize ist kaum anzunehmen, dass der Trucker je wieder in Mode kommt. Nicht einmal fürs Kino taugt er noch: Wenn heute in einem Film Lkw auftauchen, dann meist als verkappte Außerirdische, die sich binnen Sekunden in martialische Kampfmaschinen verwandeln können. Ikonen sind längst andere: Wäre Tom Hanks 30 Jahre jünger, hätte er 1971 vielleicht die Rolle des David Mann in Steven Spielbergs Lkw-Thriller "Duell" gespielt - stattdessen mimte er zuletzt den Chef eines allmächtigen Internetkonzerns. Und Truck Stop? Die gibt es zwar noch, als romantischere Bezeichnung für Lkw-Rastplätze setzte sich der Bandname in Deutschland aber nie durch. Stattdessen heißt es weiter höchst profan: Autohof.
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Kann Immer nicht verstehen, wer sowas will?
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Herzlich willkommen im Forum und viel Spaß hier mit uns. Du hattest mich wegen Betriebsanleitung angeschrieben. Die geht auch.
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https://noktara.de/fuehrerschein-nazi-sprech/amp/
Ein neuer Name für den Führerschein soll her.
Manche meinen ja, dass früher nicht alles schlecht gewesen ist. Zum Beispiel der Bau der Autobahnen im Dritten Reich. So zeigt sich das NS-Erbe noch heute im vorherrschenden Rechtsfahrgebot und auch in diskriminierenden Verkehrsschildern auf denen Schwarze Zwangsarbeit verrichten müssen, während Weiße auf der Straße spielen dürfen.

