Nette Reisebeschreibung

  • Man kann sich ja auch die Reiseberichte anderer zu nutze machen und als Landkarte nehmen. Besser wäre natürlich, wenn man sich mit Gleichgesinnten mit Reiseerfahrung zusammen tut.


    einstein :P

  • Hi,
    das mit "Busbahnhof" war auch eher überspitzt dargestellt. Ist doch klar das man sich nach Möglichkeit keinen Straßenräuber sucht... ich denke aber wenn man will kann man über Automobilclubs, oder vielleicht sogar Botschaften und Konsulate vertrauenswürdige Ansprechpartner vor Ort finden. Ich habe sogar schon über die IPA (International Police Assoziation) Aushänge für´schwarze Brett gemacht -die einen Kontakt für ne Sanssouci -Führung brauchten -hat sich sogar ein Kollege gefunden -der das als Nebenjob und perfekt macht. Ich will ja auch niemandem ausreden sich an so einer Reise zu beteiligen -sondern will nur mal auf Alternativen hinweisen und natürlich -aus reinem Selbstzweck die Stimmung der potentiellen Mitfahrer einfangen ;) ... Mit Einstein/ und /oder/ Hanno/ Christian und einigen anderen könnte ich mir durchaus eine Reise vorstellen.

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    Das heißt also, die Reiseteilnehmer zahlen nicht nur die Lebenshaltungskosten + Steuern, sondern auch noch die Spritkosten, Fährkosten und sonstige Unterhaltskosten für den LKW. Ein Reiseunternehmer verbucht so eine Tour ja nicht als Urlaub und zahlt drauf.


    Das ist mir klar und ich habe ja auch versucht diese FIX-Kosten als Betriebsausgaben abzurechnen, es bleibt aber dabei das pro Reise eine große Marge rauskommen muss, letztlich muss er ja auch seine ganze Familie von dem Unternehmen das ganze Jahr lang ernähren. Diese Reise ist "Arbeit", wenn es aber so ist (bzw. mir reicht es aus, das ich dieses Gefühl habe -ist also auch eine "Bauchentscheidung"), dass jemand mit 10-15 Wochen "Arbeit" in diesem Sinne im Jahr (ist jetzt Spekulation), den Jahresverdienst einfährt für den andere 40 Wochen und mehr gehen.... ist das zwar eine gute Geschäftsidee und wenn es funktioniert auch für ihn o.K. .... Ich persönlich würde aber ein solches Modell als Kunde nicht unterstützen wollen -weil ich mich da ausgenutzt fühle -und würde Alternativen suchen und diese Alternativen habe ich hier mal drauf los gepostet.... Sollte also ein typisches "Brainstorming" werden -da kommen auch schon mal unsinnige Vorschläge... die später verworfen werden aber es kommen auch gute Ideen.. in diesem Sinne bitte nicht jede Idee ernsthaft bewerten.


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    Ich weiß von mir selbst z.B. dass ich sehr unangenehm werden kann, wenn mir nach ein paar Tagen etwas nicht passt. Manchmal schaff ich es, das nicht an den anderen Leuten auszulassen, manchmal nicht. Das merkt man mir aber während dieser kurzen Treffen nicht an. Und solche Macken hat fast jeder.


    Genau so ist es! Doch gibt es gerade bei solchen Treffen die Möglichkeit etwas auszuloten bzw. sich hier darüber zu unterhalten. Und kann zumindest ausschließen -das die Chemie /Symphatie von Anfang an fehlt. Bei einer Reisegruppe kennt man i.d.R. keinen der Teilnehmer vorher.... und ich meine das die Chancen hier ins Klo zu greifen dann doch überwiegen. Außerdem ist es leichter ggf. aus der Gruppe auszubrechen -man hat sich nicht finanziell gebunden -manchmal reicht es sogar, dass man diese Möglichkeit im Hinterkopf hat... weil es das Gefühl von Unabhängigkeit bewahrt. Wenn man sich einen eigenen Weg sucht -was man sicher auch aus einer kommerz. Reisegruppe heraus machen kann- lässt man aber bei einer losen Gruppe nicht seinen "Reisepreis" zurück! Letztlich lernt man bei den Treffen auch die Fahrzeuge der anderen kennen ... und kann abschätzen was Fahrt-technisch auf einen zu kommt... So muss man bei unserem wissen das die Vmax. 70km/h ist und darauf sollte man sich einstellen. Auch den technischen Zustand der Fahrzeuge kann man sich auf Treffen mal ansehen und für sich entscheiden ob man es riskiert das eine oder andere Fzg. nach Timbuktu zu begleiten... Bei einer geführten Tour muss ich mich da völlig auf den Veranstalter verlassen...
    Außerdem ist es ja immer so wenn ich für was soviel zahle habe ich auch einen gewissen Anspruch an "Führung". Menschen sind halt so -das sie oft genug "geführt" werden wollen. Bei so einer losen Truppe kristalisiert sich da meist etwas heraus -ist die Gruppe mit dessen Führung nicht zufrieden wechselt das auch schnell, denn hier hat der die Führung den die Gruppe wählt...

  • Ich wollte auch nicht sagen, dass nur Reiseveranstalter die perfekte Reise bieten. Ich selbst würde auch eher zu einer zwanglosen Gruppenreise tendieren. Falls ich nicht einfach alleine drauflos fahre, wie bisher.
    Ich hatte nur den Eindruck, dass in der Diskussion ein paar Dinge untergingen und ein paar Schwierigkeiten unerwähnt blieben.
    Und den Unternehmer (hier in Deutschland) musst du mir noch zeigen, der nicht versucht, den größten Reibach zu machen und, wenn irgend möglich, nur die Hälfte oder weniger vom Jahr zu arbeiten.


    Ich merk gerade, ich hab ja schon verraten, dass ich auf langen Touren unangenehm werden kann. Jetzt nimmt mich natürlich niemand mehr mit... Mist! :D

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    Und den Unternehmer (hier in Deutschland) musst du mir noch zeigen, der nicht versucht, den größten Reibach zu machen und, wenn irgend möglich, nur die Hälfte oder weniger vom Jahr zu arbeiten.


    Das weiß ich ja -und das ist auch in Ordnung und solange ich als Kunde nicht das Gefühl habe das ich für den Reibach Hauptzuständig bin... geht das.. Wenn ich in eine Raststätte komme und der Kaffee kostet 5,- EUR ... gehe ich auch wieder! Das gilt für jede Branche. Für andere wieder sind 5,- EUR o.k. Das ist wie bei vielem auch eine Bauchentscheidung.


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    Ich merk gerade, ich hab ja schon verraten, dass ich auf langen Touren unangenehm werden kann. Jetzt nimmt mich natürlich niemand mehr mit... Mist! :D


    Ja.. ;) da hast Du Dich jetzt geoutet -aber ist ja nur fair das zu wissen und diese Erkenntnis mitzuteilen. Ist aber auch eine sehr gute Selbstreflexion das von sich zu wissen und so ehrlich mit sich selbst zu sein..
    Krass finde ich jetzt wo Du das so ehrlich in den Raum stellst -ich Dich auf den Treffen als sympathischen Typen kennengelernt habe, den ich jederzeit gern wieder auf einem Treffen auf ein Bier sehen würde auch ein Kurztrip könnte ich mir noch gut vorstellen -aber ein längeren Urlaub j.w..D. -davon hat mir mein Bauchgefühl schon vor Deinem Outing abgeraten (bzw. es käme drauf an wie groß die Gruppe dann insgesamt wäre, also ab dem 5 Fahrzeug wäre mir auch das Bauchgefühl egal -dann ist die Truppe so groß -da geht vieles unter bzw. kommt nicht so konzentriert) -da spielen aber so viele Faktoren rein -die für sich so banal erscheinen, dass man es wirklich nur Bauchgefühl nennen kann...
    Hoffe Du verstehst mich da jetzt nicht falsch....

  • Und den Unternehmer (hier in Deutschland) musst du mir noch zeigen, der nicht versucht, den größten Reibach zu machen und, wenn irgend möglich, nur die Hälfte oder weniger vom Jahr zu arbeiten.

    Na ich geh mal davon aus wenn ein "Unternehmen" mit Gemeinnützigkeit wirbt sollte sich die Thematik Reibach machen doch von selbst erübrigen.

  • Moin. Wenn ein Unternehemen gemeinnützig ist, ist es entweder ein Verein oder der Unternehmer macht was falsch.


    Zitat zur Unternehmerdiskussion:
    "Manche sehen in dem Unternehmer den räudigen Hund, den man totschlagen müsse.
    Andere sehen in ihm die Kuh, die man unentwegt melken könne.
    Nur die wenigsten sehen in ihm das Pferd, dass den Karren zieht."
    (Winston Churchill)


    "Die Hälfte vom Jahr arbeiten?" Sorry, ich lach mich tot, es ist aber ein bitteres lachen.....


    Lg Norbert

  • Ist aber bei mindestens einem Unternehmen das hier im Thread "behandelt" wird so. "non-Profit" - so stehts auf deren Seite auch geschrieben.

  • @ Crazy: nicht doch... ;)
    @ KurierT: Wollte keine Unternehmensdiskussion vom Zaun brechen -der alte Churchill hat absolut Recht!
    Ich sprach auch nicht davon, dass eine Tatsache ist, das ein Unternehmer nur das halbe Jahr arbeitet.... bzw. ich hätte nicht mal ein Problem damit wenn es so wäre - wenn derjenige dabei keinen übervorteilt.
    Ich meine nur, dass man es von Fall zu Fall als Kunde subjektiv so empfinden kann und das Gefühl entwickelt ein Geschäft bietet nur dem anderen Vorteil. Manchmal in der Raststätte wenn der Kaffee 5,- EUR kostet wird mir das gleich klar.... und ich gehe...
    Wenn ich ein Auto kaufe sehe ich das vielleicht erst wenn ich zu Hause in der Werkstatt war und den Reparaturkostenvoranschlag in der Hand habe... bleibt der Ärger über einen Unternehmer bzw. Verkäufer (somit kann ja jeder mal auf die Unternehmerseite wechseln) und ich fühle mich ausgenutzt. Und nach einigem überlegen kann ich mich bei den meisten bisher so gesehen Reiseanbietern nicht wohlfühlen...

  • Moin, ich hab dich,so glaube ich, schon richtig verstanden. Im Grunde wird man überall besch....., man muß nur aufpassen, dass man für sich den richtigen Weg findet. Fünf Euro für nen Kaffee würde ich auch nicht bezahlen. Und als Kunde hat man nunmal die Macht, indem man kauft/bucht oder eben nicht. Dieser Macht ist man sich zu selten bewußt. Wenn ein Veranstalter teuer ist, muß man sehen, was er als Gegenwert bietet. Ist es ok, dann ist der Preis gerechtfertigt. Wenn nicht, sucht man weiter oder plant eben selbst. Macht ohnehin mehr Spaß.
    P.S. In meinem Gewerbe sind 70-Stunden-Wochen inkl. WE keine Seltenheit. Und wenn ich dann lese "halbes Jahr arbeiten..." sorry, da kann ich die Finger nicht still halten.
    Lg Norbert
    P.S. Ich verfüge leider nicht über euer Insiderwissen oder kann einfach nicht zwischen den Zeilen lesen....
    Um welchen Veranstalter geht's überhaupt, der eine Firma gründet, ohne damit Geld verdienen zu wollen???