Beiträge von Haesje

    Hallo leute,


    Entschuldigt bitte mein AI-Deutsch. Ich bin Pieter und komme aus Belgien und mein Deutsch ist leider schlecht.
    Aber dank der neuesten Technologien ist das heutzutage kein Problem mehr.


    In 2022 habe ich meinen W50 gekauft, einen Kipper.
    Nach einigen technischen Problemen und einem langen Kampf mit der bescheuerten belgischen TÜV-Bürokratie habe ich endlich mein Kennzeichen bekommen.

    NACH ZWEI JAHREN!

    Wir sollten uns besser nicht aufregen. Endlich können wir fahren!

    Und so konnte auch der Umbau beginne.


    Nun stellte sich die Frage: Was bauen wir daraus? Ich bin 1,86 m groß, und ein LAK 2 ist für mich doch etwas zu klein.
    Vor allem, weil ich nicht nur darin reisen möchte, sondern dauerhaft darin leben will.

    Und logistisch gesehen ist es auch nicht gerade einfach oder günstig, einen solchen Aufbau nach Belgien zu bekommen.

    Also war meine Lösung: Eigenbau LAK 2!


    Die Außenmaße meines Koffers betragen 2,1 m Höhe, 2,5 m Breite und 4,5 m Länge.

    Von Anfang an war geplant, die Optik eines LAK-Koffers nachzuahmen. Das bedeutet: ein schräges Dach und ein schräger Boden. Leider ist das nicht gerade die beste Art, den verfügbaren Platz optimal zu nutzen.

    Aber wer schön sein will, muss leiden. 😄


    Den Aufbau habe ich ein wenig nach dem Prinzip eines Schiffes aufgebaut: Es gibt einen darunterliegenden „Kiel“, von dem aus die Spanten verlaufen und an denen die Außenhaut befestigt wird.
    Jedes einzelne Bauteil ist dabei ein tragendes Element.


    Der Kiel und die unteren Spanten bestehen aus Stahl-Rechteckrohr 120 × 60 × 6 mm. Die oberen Spanten sind aus 40 × 40 × 4 mm Stahl-Rechteckrohr gefertigt,

    Die Hohlräume zwischen den Spanten eignen sich ideal für die Isolierung.
    und die Wand besteht aus 1500x3000x2 mm Stahlblech.

    Das Ganze wiegt etwa 1.100 kg. Was ich persönlich gar nicht so schlimm finde, da sich der W50 unbeladen ohnehin nicht besonders angenehm fährt.


    Das Ganze sitzt auf den originalen Aufnahmepunkten der Kipperpritsche.

    Dadurch kann sich der Aufbau auch noch etwas bewegen, wenn sich der LKW-Rahmen darunter verwindet.



    Danke fürs Lesen, und ich hoffe, wir sehen uns in Teil 2 wieder!