Beiträge von Renato

    Schön auf dem Foto zu sehen, das hier auch "nur" die alten Werkstoffe verwendet werden. Genau das Problem bei den vorhandenen Kopfdichtungen, es gibt dabei Senkerscheinungen (deshalb muss nachgezogen werden)., sowie keine Wasserdichtigkeiten und keine besondere Temperaturbeständigkeit. Der neue Werkstoff, der bei der ZKD bei Elring verwendet wird ist der N4600, der diese Probleme nicht mehr hat. Köpfe müssen nicht nachgezogen werden, höhere Temperaturfestigkeit usw..

    Genau so wie es Dennis sagt. In die Achsschenkel jeweils 25 ml Getriebeöl mit Plastikspritze o.ä. . Die Verschraubung an den Gelenken mit Imbusschlüssel raus und ein passenden Schmiernippel einschreiben und dann Fett einpressen. Dazu alle Verschraubungen raus. Danach die Verschlussschrauben wieder rein. Wurde so gemacht, weil sonst die Schmiernippel abscheren würden, ist zu eng. Ich hab mal gehört, normalerweise muss dort nicht geschmiert werden? Habe es aber auch so gemacht.

    Habe gerade mit Nordhausen gesprochen.


    Folgendes , als erstes, wenn die Rahmenbedingungen des Motors nicht stimmen, halten auch die besten Dichtungen, Buchsenübestand, Planhaltigkeit etc. In den KD steckt eine lange Entwicklungsarbeit, bis sie die Anforderungen erfüllt hatten.

    Die KD kamen dann aus Annaberg - Buchholz.

    Diese Dichtungen tragen dann ein kleines Symbol mit AB. Solch eine Dichtung sollten wir als Muster nehmen.

    Man schaut in NDH nach, ob es im Archiv eine Zeichnung dazu gibt und wird mich dann unterrichten.

    Man ist der Meinung, wenn es diese Dichtung dann gibt, wird es genügend Abnehmer geben, zumal auch das Material besser und neu sein wird und es nach der Montage keine Setzungserscheinungen mehr geben wird und damit Wasserdichtigkeit und Nachziehen, entfallen werden.


    Auch die thermische Belastung ist dann höher.

    Ich denke schon, dass es einen Markt dafür geben könnte. Das wäre eigentlich was für einem Ersatzteilhändler. Ein Muster brauchen die sicherlich nur für die Maße. Es sollte also auch eine Dichtung aus Altbeständen gehen, da diese ja sowieso neu konstruiert wird. Ich hätte noch "alte" unbenutzte Dichtungen da. Man sollte eventuell diese Projekte auch in den sozialen Medien promoten um eine maximale Anzahl von Interessenten zu erreichen?