25 Jahre IFA-Tours

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PRESSEMITTEILUNG – 21.11.2025
Von: Frank Hillmann, Medienkorrespondent für Offroad-Themen

25 Jahre IFA-Tours: Renato Pietsch – Der Tausendsassa des Eichsfeldes feiert Jubiläum

Worbis. Wenn man sich mit dem IFA LKW W50 befasst, kommt man an einem Namen nicht vorbei: Renato Pietsch, eine bekannte und berühmte Persönlichkeit aus dem kleinen Städtchen Worbis im Eichsfeld / Thüringen. Ob man den IFA LKW W50 studiert oder einfach nur an ihn denkt – dieser Name fällt unweigerlich. Er ist bekannt als der „Cowboy des Ostens“, der „Indiana Jones des Ostens“, der „IFA-Papst“ oder schlicht als der Mann, der den Osten auf die Straßen der Welt bringt. Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums von IFA-Tours blicken Wegbegleiter und Fans auf eine beispiellose Erfolgsgeschichte zurück. Doch wer nur den IFA-Enthusiasten in ihm sieht, greift zu kurz. Pietsch aus Worbis ist ein moderner Abenteurer, ein Medienprofi und vor allem ein Mensch mit einem tiefen Bewusstsein für gesellschaftliche Verantwortung.

Vom Außenseiter zum Kult-Botschafter

​Was heute Kult ist, begann vor einem Vierteljahrhundert mit einer Vision, für die er einst belächelt wurde. Doch Pietsch blieb hartnäckig: Er hat den IFA LKW W50 zurück in die Gesellschaft gebracht, als kaum noch jemand an den Erhalt dieser Technik glaubte. Heute ist der W50 unter seiner Flagge ein Symbol für Beständigkeit und Abenteuerlust. Kein anderer prägte die IFA-Szene so nachhaltig. Diese Authentizität macht ihn auch zum idealen Werbeträger: Als stolze Werbeikone und Botschafter für die Brauerei Neunspringe verbindet er regionale Tradition mit seiner weltweiten Bekanntheit.

Globetrotter auf vier Kontinenten

​Renato Pietsch hat bewiesen, dass ostdeutsche Technik keine Grenzen kennt. Mit seinem LKW „Willi“ bereiste er bereits vier Kontinente: Europa, Amerika, Afrika und Asien. Ob auf der legendären Route 66, durch die endlose Weite der Sahara oder auf Expeditionen – als Weltenbummler ist er ein Botschafter der Freiheit. Doch er blickt nicht nur aus der Fahrerkabine auf die Welt: Als Spezialist für Drohnenfotografie erstellt er weltweit hochkarätige Panoramen für Plattformen wie Google und 360Cities. In seinen Dokumentationen fängt er die Schönheit der Natur, die Faszination der Technik und die Liebe zur Heimat ein.

Medienstar, Werbeikone und Multitalent

​Seine Präsenz in der Medienwelt ist gigantisch. Als echter Fernsehstar hält Pietsch in Produktionen von ZDF (z.B. „DDR mobil“), mdr, RTL, Pro7 und Phoenix die Geschichte lebendig. Doch nicht nur im TV, auch in der Presse ist er dauerpräsent: Unzählige Beiträge in illustrierten Medien wie der Superillu, Fachmagazinen wie Trucker und Fernfahrer, sowie Berichte in der Bild-Zeitung, der Thüringer Allgemeinen oder der Schweizer Vick zeugen von seinem Status. Auch im Radio ist seine Expertise und seine Stimme regelmäßig gefragt.

​Dabei ist er weit mehr als nur ein Gast vor der Kamera; er ist ein geschätzter Partner für hochwertige Reklame. Auch abseits der Piste ist er ein Allrounder: Er ist Fallschirmspringer, Kampfsportler, Taucher und Kinderbuchautor. Unvergessen bleibt zudem sein Auftritt an der Seite von Mike Krüger. Dass er dabei auf starke Sponsoren wie die Brauerei Neunspringe, R.A.B.S. BALKONBAU, Goldwell und Busch Modellbau zählen kann, unterstreicht seinen Ruf als verlässliches Gesicht für Qualität, Stil und technische Detailtreue.

Ein Herz für die Gemeinschaft

​Was ihn besonders auszeichnet, ist sein großes gesellschaftliches Engagement. Besonders für Kinder und Menschen mit Behinderungen macht er sich stark und schenkt ihnen Lebensfreude. Zudem ist er eine tragende Säule für zahlreiche lokale Vereine, die er mit Technik und persönlichem Einsatz unterstützt.

​25 Jahre IFA-Tours stehen für mehr als nur Technikpflege – sie stehen für Renato Pietsch, ein echtes Original aus dem Eichsfeld, das mit Leidenschaft die ganze Welt erreicht hat.

 

Sein Begleiter, ein IFA LKW W50, dürfte wohl einer der bekanntesten IFA LKW W50 sein. 

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25 Jahre IFA-Tours – Eine Legende feiert Jubiläum

​Seit nunmehr einem Vierteljahrhundert ist IFA-Tours die zentrale Anlaufstelle für Liebhaber historischer Nutzfahrzeuge. Was einst als kleine Initiative von Renato Pietsch begann, hat sich längst zur starken Gemeinschaft der IFA-Trucker entwickelt. Im Mittelpunkt dieser Leidenschaft steht dabei ein ganz besonderes Fahrzeug.

Heute schmücken sich viele mit dem IFA-Kult, die das Fahrzeug früher entsorgt hätten. Renato Pietsch aber, blieb seiner Linie treu, als es noch uncool war.

Der König der IFA Fahrzeuge

Für viele Fans und Wegbegleiter ist der IFA W50 von Renato Pietsch der wahre König der IFA Fahrzeuge. Als IFA W50 Legende ist dieser Truck nicht nur ein Symbol für technische Beständigkeit, sondern auch der Motor hinter unseren weltweiten Expeditionen. In der Szene gilt er unangefochten als der Star der IFA Nutzfahrzeuge.

​Seine unverwüstliche Art und die zahllosen Geschichten, die er auf seinen Reisen geschrieben hat, haben einen regelrechten IFA Mythos erschaffen, den wir bei IFA-Tours mit Stolz pflegen. Ob beim Austausch von Fachwissen in unserem Lexikon oder bei unseren großen Treffen: Die Begeisterung für diese Technik verbindet uns seit 25 Jahren.

​Auf die nächsten Jahre – mit Renato Pietsch, der starken Gemeinschaft von IFA-Tours und unseren legendären Fahrzeugen!

Im Dialog: Renato über Abenteuer, Technik und das Schreiben

Lesezirkel: Renato, du bist nicht nur ein erfahrener Abenteurer, der weltweit mit seinem IFA LKW W50 unterwegs ist, sondern auch ein erfolgreicher Autor und Schriftsteller. Du hast bereits zehn Bände von Willi’s Abenteuer veröffentlicht und arbeitest aktuell an Band 11 sowie an einer fachlichen Publikation und dem Abenteuerbuch Sahara Staub im Fahrerhaus. Wenn du an den Moment denkst, in dem du das erste Manuskript deines Expeditionsleitfadens abgeschlossen hast – fühlte sich dieser Abschluss für dich anders an als das Vollenden eines neuen Willi-Bandes oder deines Abenteuerbuchs?

Renato: Ja klar, auf alle Fälle. Das eine ist die emotionale Erzählweise, besonders für Kinder, und jetzt geht es eigentlich mehr in diesen fachlichen, technischen Bereich. Während ich bei Willi oder meinem Abenteuerbuch die Erlebnisse noch einmal durchlebe und die Atmosphäre für den Leser male, verlangt der technische Leitfaden eine ganz andere, fast chirurgische Präzision. Da muss jeder Handgriff am IFA W50 sitzen.

Lesezirkel: Wenn du nun für deinen Lesezirkel über den Expeditionsleitfaden sprichst – wie erklärst du einem Publikum, das vielleicht noch nie einen Fuß in einen LKW gesetzt hat, warum die Begeisterung für die betagte Technik des IFA W50 heute immer noch so aktuell ist?

Renato: Was mich besonders stolz macht, ist mein Weg: Als ich mir das Fahrzeug angeschafft hatte, hatte ich keinerlei Ahnung von der Materie. Ich habe mir alles selbst beigebracht als Autodidakt. Ich kann heute mit Stolz sagen, dass ich ein gesuchter Gesprächspartner bin, wenn es um technische Belange des IFA W50 geht. Es ist diese menschliche Botschaft, dass man sich eine tiefe Expertise durch reines „Machen“ und Durchhaltevermögen erarbeiten kann.

Lesezirkel: Du zeigst diese Entwicklung auf eine sehr eindrucksvolle Weise. Du hast erzählt, wie du als junger, dynamischer Fahrer viele Probleme gar nicht erst gesehen hast. Wenn du auf diese Entwicklung zurückblickst – würdest du sagen, dass deine Abenteuer heute „kleiner“ geworden sind, weil du die Risiken besser kennst, oder sind sie durch die tiefere Auseinandersetzung mit der Technik und den Orten sogar noch intensiver geworden?

Renato: Ich würde sagen, meine Abenteuer sind immer noch die gleichen, aber sie sind wesentlich professioneller durch mein Wissen und mein Verständnis. Früher habe ich mir eine Karte angesehen und bin einfach losgefahren. Ich hatte Glück, dass keine großen Komplikationen auftraten; es ging immer weiter. Heute blicke ich darauf zurück und plane ganz anders. Die Professionalität ist da, man befasst sich mit Dingen, die man vorher gar nicht auf dem Schirm hatte.

Lesezirkel: Was ist der wichtigste „rote Faden“, den du deinen Lesern mitgeben möchtest, damit sie den Mut finden, ihr eigenes „Projekt“ anzugehen?

Renato: Mein Motto ist: Träume nicht dein Leben, sondern lebe deinen Traum. Man muss einfach mal das machen, was in einem steckt, statt zu lange zu überlegen, was alles schiefgehen könnte. Wenn man sich berufen fühlt und das Umfeld stimmt, muss man es wagen, sonst bereut man es später. Und das Wichtigste: Es muss nicht immer das große Abenteuer mit schweren Fahrzeugen sein. Man kann auch im Kleinen Abenteuer bestehen.